Immer mehr Menschen wünschen sich einen weichen Übergang vom Arbeitsleben ins Rentenalter. Um dies zu realisieren, werden bundesweit immer öfter Zeitwertkonten eingesetzt. Sind diese Zeitwertkonten zu jeder beliebigen Phase des Arbeitslebens einsetzbar, werden Sie besonders wichtig, wenn Menschen in der Zeit vor der Rente ihre Wochenarbeitszeit reduzieren wollen.
So funktioniert das
Arbeitnehmer können Teile des Gehaltes dem persönlichen Zeitwertkonto zuschreiben. Meistens handelt es sich dabei um den finanziellen Ausgleich von Überstunden und Resturlaub, Tantiemen, Bonuszahlungen sowie Urlaubs- oder Weihnachtsgelder. Diese Ansprüche werden dann nicht ausgezahlt, sondern brutto angerechnet. Diese insolvenzsicheren und verzinslich angelegten Zeitwertkonten können dann für eine teilweise oder ganzheitliche Freistellung vor dem Eintritt in das Rentenalter genutzt, oder auch als zusätzliche Rente ausgezahlt werden. Natürlich müssen vor der zeitlichen Verrechnung der Beträge bzw. vor der Auszahlung der Rente die Steuer- und Sozialabgaben seitens des Arbeitgebers abgezogen werden. Lohnen sich aber Zeitwertkonten für die Unternehmen selbst? Ein Unternehmen muss auch darauf achten, die eigene Attraktivität als Arbeitgeber zu fördern. Zeitwertkonten sind sehr einfach und schnell in den Unternehmensalltag integrierbar und bieten den Arbeitnehmern einen attraktiven Anreiz für übertarifliche Leistungen wie Überstunden oder Urlaubsverzicht. Besonders anspruchsvoll wird es, wenn der Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben auf das Zeitwertkonto des oder der Beschäftigten zusätzlich eingezahlt wird.