Für viele Studenten /-innen besteht der Alltag nicht nur aus Seminaren, Vorlesungen und Lernaufwand, sondern oft auch aus einem, sogar mehreren Jobs, um ihr Studium und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Das hat zur Folge, dass das Studium in die Länge gezogen wird, da die zeitliche Koordination sehr schwer sein kann oder einfach die Zeit fehlt, sich auf mehr als ein oder zwei Prüfungen vorzubereiten. Ab dem Sommer- bzw. Wintersemester 2007 fallen noch zusätzliche Studiengebühren von € 500 im Monat an, was die Frage der Finanzierung eines Studiums aktueller macht denn je.
Die gängiste Art, sich etwas besser auf sein Studium konzentrieren zu können, ist der Erhalt von BAföG. Die Höhe des Betrages, den der/die Studierende monatlich erhält, richtet sich nach dem Einkommen der Eltern, der Wohnungssituation (wohnen bei den Eltern, in einer WG usw.), Ehe, Kinder, Einkommen etc.
Als Einkommen zählen auch die monatlichen Leistungen eines Stipendiums. Ca. 14.000 Stipendiaten werden derzeit von verschiedenen Stiftungen unterstützt. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach den BAföG-Bedarfssätzen und auch hier nach der Höhe des elterlichen und eigenen Einkommens. Die Auswahl der Studierenden, die in den Genuss eines Stipendiums kommen, ist ebenso vielfältig wie die Stiftungen selber. Überdurchschnittliche Abizeugnisse, fachliche Kompetenz und gesellschaftliches Engagement sind nur ein paar von den Voraussetzungen, die von den Stiftungen verlangt werden.
Für Studierende bzw. Schüler/-innen in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen steht der zinsgünstige Bildungskredit zur Verfügung, der neben bzw. zusätzlich zum BAföG ausgezahlt werden kann. Bei der Beantragung spielen Einkommen der Eltern oder das eigene keine Rolle.
Studienkredite werden von mehrern Banken und Sparkassen angeboten. Ein Vergleich, vor allem der Zinshöhe und der Rückzahlungsmodalitäten, ist absolut ratsam. Eine Finanzierung der Studiengebühren von € 500 im Semester ist hiermit also auch möglich. Die Auszahlung kann bis zu € 800 im Monat betragen.