Vorteile des Bausparens

 

Bausparverträge werden in Hinblick auf die Finanzierung des Baus bzw. Erwerbs einer Immobilie oder eines Grundstücks abgeschlossen. Darüber hinaus dient Bausparen aber auch der mittelfristigen Geldanlage, die vor allem durch die staatliche Förderung sehr attraktiv gegenüber anderen Möglichkeiten der Anlage ist. Grundsätzlich sieht der Bausparvertrag, geschlossen zwischen der Bausparkasse und dem Bausparer, drei Phasen vor. Während der Sparphase mit einer Dauer von 7 Jahren leistet der Bausparer monatliche Beiträge, die dem Vertrag gutgeschrieben und verzinst werden. Wird eine jährliche Sparleistung von mindestens 50€ erbracht, erhält der Bausparer zusätzliche Förderung durch die Wohnungsbauprämie von 8,8%. Hierfür sind die geltenden Einkommensgrenzen zu beachten. Die Bausparsumme erhöht sich, indem der Bausparer seine vermögenswirksamen Leistungen dem Vertrag gutschreiben lässt. Der Arbeitgeber hat diese direkt an die Bausparkasse zu überweisen. Liegt das jährliche zu vertsteuernde Einkommen des Arbeitnehmers unter den geltenden Fördergrenzen, so wird Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9% gewährt.

 

Mit Erreichen der nötigen Bausparsumme und der maßgeblichen Bewertungszahl wird das Sparguthaben ausgezahlt. Dies erfolgt in der Zuteilungsphase. Desweiteren hat der Bausparer nun Anspruch auf das Bauspardarlehen, dass im Gegensatz zu anderen Baufinanzierungen oder anderen Darlehen einer sehr niedrigen Verzinsung unterliegt. Da es sich bei dem Bauspardarlehen um ein zweckgebundenes Darlehen handelt, darf es nur für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden. Das Bauspardarlehen ist während der Tilgungsphase in monatlichen Zins- und Tilgungsraten zurück zu zahlen.
Dient der Bausparvertrag keinem konkreten Bauvorhaben kann auf Wunsch auf das Bauspardarlehen verzichtet werden. Einige Anbieter leisten in diesem Falle einen Zinsbonus.