Termingeld

 

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen will, der muss sich zumeist entscheiden, ob er lieber mehr Wert auf Sicherheit legt oder aber die Sicherheit für mögliche höhere Gewinne in Kauf nimmt.
Wer eher auf der sicheren Seite stehen will, der konzentriert sich vorallem auf sogenannte Termingelder, bei denen von Seiten der Bank aus ein fester Zinssatz zugesichert wird und mit diesem auch fest gerechnet werden kann. Gerechnet sogar in zweierlei Hinsicht, denn dies ist ohne Frage kein unwesentlicher Vorteil beim Termingeld, wo der Anleger genau kalkulieren kann, wieviel er mit dieser Anlage in einem bestimmten Zeitraum verdient.

 Beim Termingeld kann grob in zwei verschiedene Arten von Termingeld unterschieden werden. Zum einen in das sogenannte Festgeld. Hierbei wird eine bestimmte Summe über einen bestimmten Zeitraum, etwa 6 Monate, mit einem festen Zinssatz angelegt und kann in diesem Zeitraum auch nicht vom Anleger genutzt werden, denn für diesen Zeitraum gehört es der Bank, die damit arbeiten darf.

Die andere Variante findet sich unter der Bezeichnung Kündigungsgeld wieder. Hierbei wird ohne einen festen Termin Kapital an die Bank gegeben, ebenfalls mit einem fest vereinbarten Zinssatz. Geregelt ist außerdem die Kündigungsfrist, sodass die Bank erst das Geld auszahlen muss, nachdem nach einer Kündigung die Kündigungsfrist abgelaufen ist.
Wie schon erwähnt liegt der Vorteil bei dieser Form der Geldanlage in der hohen Sicherheit, denn nicht nur die Geldanlage als solches ist sicher, sondern auch die zu erwartende Rendite. Diese ist dafür deutlich schwächer als bei risikofreudigeren Anlagen, was zweifelsfrei der Preis für sichere Geldanlagen ist.