Private Rente

 

Die gesetzliche Rentenversicherung:
Während ihres Arbeitslebens leisten Arbeiter und Angestellte als Mitglieder der Rentenversicherung monatlich einen Beitrag zur Rentenversicherung, um damit im Alter versorgt zu sein. Dieser Beitrag der Arbeiter und Angestellten wird durch einen ebensohohen Betrag des Arbeitgebers an die Rentenversicherung ergänzt. Dieses System funktioniert jedoch nicht so, dass die monatlichen Beiträge angespart werden und dann im Alter das Ersparte in monatlichen Teilbeträgen zurückbezahlt würde. Vielmehr werden die monatlich eingezahlten Gelder für die laufenden Rentenzahlungen verbraucht. Die Rente für diejenigen, die zurzeit Beiträge entrichten, soll dann die nächste Generation aufbringen. In diesem Zusammenhang spricht man deshalb von einem "Generationenvertrag".
Nach 45 Arbeitsjahren erhalten Versicherte derzeit etwa 70% ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens. In der Praxis erreichen allerdings 50% der Männer und 95% aller Frauen dieses Rentenniveau nicht, weil sie eine Lebensarbeitszeit von 45 Jahren nicht erreichen oder ihre Einkommen unter dem Durchschnitt liegen.

Die private Rentenversicherung:
Durch die zu erwartenden Verschlechterungen in der gesetzlichen Alterversorgung gewinnt die private Rentenversicherung immer mehr an Bedeutung. Die Versicherer führten die privaten Leibrentenversicherungen aus ihrem Schattendasein heraus, indem sie neue Sterbetafeln zugrunde legten und neue Tarife schufen.
Bei dieser Form der Versicherung spielt Ihr Gesundheitszustand keine Rolle. Die Leibrente besteht aus einer Garantie- und einer Überschussrente. Die Garantierente ergibt sich aus den mit dem Rechnungszins verzinsten Sparbeiträgen, aus den vom Versicherer kalkulierten Kosten und der von ihm angenommenen durchschnittlichen Sterbewahrscheinlichkeit. Die Höhe der Überschussrente ist abhängig von der am Kapitalmarkt tatsächlichen erzielbaren Verzinsung, den tatsächlichen Kosten und der realen Sterbequote.

Mit einer privaten Dienstunfähigkeitsversicherung sind sie gegen das wichtigste Lebensrisiko, nämlich das Risiko der Berufsunfähigkeit versichert. Eine Dienstunfähigkeit ist somit genauso wichtig wie eine gute private oder gesetzliche Altersvorsorge. Weitere Informationen zur privaten und gesetzlichen Altersvorsorge finden Sie hier.