Fremdwährungskredit

 

Ein Fremdwährungskredit wird, wie der Name schon sagt, nicht in Euro, sondern in einer anderen Währung aufgenommen. Aufgrund von Kursveränderungen besteht dabei die Möglichkeit, dass sich die Schuld verkleinert oder auch vergrößert. Es ist daher sinnvoll, den Kredit in einer Währung aufzunehmen, deren Wechselkurs niedriger ist als der der eigenen.


Diese Art von Kredit ist für Firmenkunden durchaus üblich. Privatleute nutzen ihn in Deutschland erst seit etwa 20 Jahren. Der Grund hierfür ist sicherlich, dass ein

Fremdwährungskredit mehr Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und die konstante Beschäftigung mit ihnen voraussetzt.


Mögliche Währungen sind hier zum Beispiel Schweizer Franken, aber auch japanische Yen oder Dollar. Sowohl die Rückzahlung als auch die Zinszahlung des Fremdwährungskredites erfolgt in der jeweiligen Währung.
Kreditnehmer, die einen solchen Kredit nutzen, wollen die Zinsunterschiede der einzelnen Länder ausnutzen.
So werden in der Schweiz derzeit Zinsen unter 3% p.a. berechnet, japanische Darlehen sind sogar unter 2% p.a. zu haben.