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Kopfbedeckungen gibt es in allen Größen und Formen. Egal ob Mütze, Kopftuch, Helm oder Hut, Kopfbedeckungen dienen entweder der Zierde oder dem Schutz des Kopfes. Sie können wärmen, vor Wettereinflüssen wie Regen schützen oder auch, wie im Falle eines Helms den empfindlichen Kopf bei einem Aufprall, lebensgefährlichen Verletzungen vorbeugen. Auch in der Berufskleidung dienen manche Kopfbedeckungen dem Schutz des Mitarbeiters. So ist auf Baustellen das Tragen von Helmen der Bauarbeiter einer Pflicht. Auch Motorradfahrer dürfen aus gesetzlichen Gründen nicht ohne Helm fahren. Ärzte wiederum tragen bei Operationen aus hygienischen Gründen sogenannte OP-Hauben als Kopfbedeckung. Kopfbedeckungen können allerdings auch aus religiösen Gründen getragen werden. Nicht nur Rabbis tragen kleine weiße Kappen als Zeichen ihrer Religion, auch islamische Frauen verhüllen ihre Haare mit bunten Kopftüchern zur Unterstützung ihres Glaubens. Nichts wurde allerdings in den letzten Jahren so energisch diskutiert wie das Kopftuch der Frau. Für manche ist es Mittel zur Unterdrückung, für andere Schutz vor den Blicken fremder Männer. Auch darüber, ob das Tragen des Kopftuches nun von Seiten des Korans erforderlich ist, hat in der Vergangenheit wilde Diskussionen entfacht. In Deutschland ist das Tragen des Kopftuchs mittlerweile in öffentlichen Berufen verboten. Lehrerinnen türkischer Abstammung, die in Deutschland unterrichten, sind daher gezwungen, ihr Kopftuch im Unterricht abzulegen. Der Zentralrat der Muslime ist alles andere als glücklich über diese Situation. Längst sei das Kopftuch auch im Kampfe gegen die Ausbreitung des Islams in Deutschland instrumentalisiert worden. Es wird daher von vielen Deutschen als Bedrohung angesehen und abgelehnt. |
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