Ski Jumping – Der Höhenflug für den besonderen Nervenkitzel

 

Das Ski Jumping, zu deutsch auch Skispringen genannt, ist eine Sportart, bei der die Springer auf 2 Skiern eine steile Sprungschanze hinabfahren, von der Rampe abspringen und versuchen, so weit wie möglich, den Hang hinunterzusegeln. Ski Jumping ist auch eine olympische Wintersportart. Bei der Bewertung werden sowohl die Sprungweite, die Haltung als auch die Landung des Skispringers berücksichtigt.

Das Ski Jumping wird als Einzelsportart ausgeführt und ist zusammen mit dem Skilanglauf ein Teil der Nordischen Kombination. Auch Mannschaftsspringen im Ski Jumping gehören heutzutage zu den jährlichen Wettkämpfen in dieser Disziplin. Das Ergebnis der Punktzahlen aller Mannschaftsmitglieder ermittelt das Siegerteam. Im Laufe der 1990er Jahre erlangte das Ski Jumping in Deutschland immer mehr Popularität. Skispringer wie Martin Schmitt oder Sven Hannawald wurden hierzulande wie Popstars gefeiert.

Das Ski Jumping hat wie die meisten Wintersportarten seinen Ursprung in Norwegen. Das erste jährliche Ski Jumping fand in Oslo auf dem Husebybakken im Jahre 1879 statt. 1892 zog der Wettbewerb auf den Holmenkollen um, der bis heute von Fans dieser Sportart bepilgert wird. 1924 war das Ski Jumping zum ersten Mal Bestandteil der Olympischen Winterspiele.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Technik ständig gewandelt. Zu Anfangs ruderten die Skispringer noch mit den Armen, in der Hoffnung, dadurch mehr Weite erzielen zu können. Mittlerweile halten die Springer ihre Arme dicht gepresst am Körper. Anfang der 1990er Jahre sollte die vorerst letzte technische Revolution diese Sportart ereilen. Die neue Haltung der Skier in V-Stellung setzte sich gegenüber dem Parallelstil, auch Telemark genannt, durch. Der Schwede Jan Boklöv war der Erste, der diese neue Technik der verbesserten Aerodynamik beim Ski Jumping anwendete. Zwar erhielt diese neue Haltung in der Bewertung schlechtere Noten, erzielte aber bessere Weiten, die dem Skispringer dann letztendlich doch zum Sieg verhalfen. Heutzutage springen alle Skispringer in V-Form.