Grabschmuck – Pietät ist das oberste Gebot

 

Einen geliebten Menschen in angemessener Weise auf seinem letzten Weg zu begleiten, zeigt sich oftmals schon in der Wahl des Grabschmucks. Seiner Trauer hier Ausdruck zu verleihen, kann auf ganz verschiedene Art geschehen. Allerdings sollte der Grabschmuck pietätvoll erscheinen und im Sinne des Verstorbenen angemessen.

Schön verzierte Kränze und Gestecke sind kurze Zeit nach dem Dahinscheiden üblich und können von schlicht bis prunkvoll reichen. Die daran anschließende Grabpflege ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Gerade im Winter ist es wichtig, den Boden vor strengem Frost zu schützen. Mit immergrünen Pflanzen, Zapfen, Trockenblumen, Moosen sowie Früchten lassen sich Gräber auch im Winter schmücken. Eine Winterabdeckung aus gesteckten und gelegten Tannen- oder Fichtenzweigen ist nicht nur Schmuck, sondern schützt zudem den empfindlichen Boden auf den Gräbern vor allzu kalten Temperaturen.

Eine besonders schöne Form des Grabschmucks ist die Möglichkeit, diesen selber zu fertigen und ganz nach individuellen Wünschen herzustellen. Doch nicht nur Pflanzen sind als Grabschmuck geeignet, auch Skulpturen oder Grablichter gehören genauso dazu. Beliebt hier sind kleine Engel, die oftmals neben dem Grabstein aufgestellt werden.

Wer wenig Zeit hat oder weit entfernt vom Friedhof wohnt, kann auch eine Friedhofsgärtnerei mit der Pflege des Grabes beauftragen. Bei der Jahresgrabpflege werden die Leistungen von der ausführenden Gärtnerei individuell mit dem Auftraggeber abgestimmt. Wer auf diesen Service zurückgreifen will, sollte sich zuvor über die einzelnen Leistungen im Detail kostenlos beraten lassen.

Da die Geschmäcker unterschiedlich sind, kann natürlich auch der Grabschmuck dementsprechend verschieden ausfallen, doch ist es in jedem Falle ungekünstelter, der Natur auch auf dem Grab ihren freien Lauf zu lassen und die Blumen nicht in geometrische Formen oder feste Einfassungen zu zwingen. Mit Sand und Kieselsplitt werden alle Pflanzen ausgerottet, dabei sollten das Grab und demnach auch der Grabschmuck doch lebendig erscheinen. Alles Lebendige, auch die Natur, will sich schließlich frei entfalten.