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Zu den häufigsten Schädlingen, die Zimmerpflanzen in der Wohnung oder im Haus befallen, gehören Blattläuse, Spinnmilden und Florfliegen. Besonders im Winter haben es die Zimmerpflanzen nicht immer leicht. Durch schwächeren Lichteinfall ist die Photosynthese verlangsamt und sie sind anfälliger für Schädlinge. Da die Wachstumsperiode zurückgeht, brauchen sie im Winter weniger Wasser als im Sommer. Das wissen leider die meisten Hobbygärtner nicht und gießen ihre Schützlinge weiterhin genauso wie im Sommer. Dadurch stehen die Pflanzen zu oft unter Wasser. Dies schwächt sie, die Wurzeln drohen zu faulen und sie sind dadurch anfälliger für Parasiten. Ist eine Zimmerpflanze von Parasiten befallen, sollte man sie im ersten Schritt aus dem Topf nehmen. Es empfiehlt sich die Wurzeln mit einer milden Seifenlauge abzuspülen und sie danach in einen Topf mit frischer Pflanzenerde umzutopfen. Wenn man den alten Topf mit der restlichen Seifenlauge ausspült und trocknen lässt, ist auch dieser wieder verwertbar. Suchen Sie sich für die umtopfte Pflanze einen neuen Platz aus, der nicht zu kühl, aber auch nicht zu warm ist und viel Licht empfangen kann. Denn Licht ist das Lebenselixier aller Pflanzen. Wenn es dann draußen wieder wärmer wird, können Sie die Pflanze ruhig wieder wie gewohnt 2-3 mal die Woche gießen. Auch einmal die Woche einen Dünger beifügen unterstützt das Wachstum ihrer Zimmerpflanze. |
Wenn eine Zimmerpflanze von Parasiten befallen war, sollten Sie sie für einige Wochen im Auge behalten und ggf. noch einmal mit Seifenlauge abwaschen. Sind die Bedingungen einer Zimmerpflanze allerdings optimal, ist sie geradezu uneinnehmbar für Schädlinge und Parasiten. Ist eine Zimmerpflanze allerdings krank, sollten Sie sich beim Gärtner oder im Pflanzencenter Hilfe holen. Dort erfahren Sie die richtige Beratung, um eine erfolgreiche Therapie durchführen zu können. Denn eine Zimmerpflanze ist mehr als ein Wohnungsschmuck und man sollte sie daher immer gut pflegen. |