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„Arvicolinae“ ist der Name, mit dem Biologen Wühlmäuse bezeichnen. Bei den kleinen sowohl in den USA, Asien als auch Asien vorkommenden Nagern handelt es sich um eine Untergruppe der Mäuseartigen ( Cricetidae), deren typische Vertreter die Bisamratte, die Feldmaus oder auch Lemminge sind. Entsprechend variiert die Größe von Wühlmäusen zwischen sieben und dreiundzwanzig Zentimetern. Das Gewicht liegt zwischen 80 und 2600 Gramm. Lediglich der Kopf ist immer stumpf und die Ohren sind im Pelz gut versteckt. Durch die angepasste Körperform haben es die Wühlmäuse beim Wühlen leichter. Die Farbe des Pelzes variiert zwischen braungrau, rotbraun und sogar schwarz.der geringelte Schwanz ist kaum behaart. Die meisten Wühlmäuse leben am liebsten unter der Erde, die locker genug ist, dass sie ihre komplexen Gänge ohne Probleme anlegen können. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Denn ein Teil der Gattungen lebt nicht unter, sondern über der Erde, bevorzugt auf Wiesen oder in Bäume. Was Wühlmäuse jedoch bei Landwirten unbeliebt macht, ist der Umstand, dass sie beim Buddeln in der Erde kleine Hügel aufwerfen. Laien verwechseln diese gerne mit Maulwurfshügeln. Wobei die Auswürfe der Wühlmäuse erheblich kleiner sind, weniger rund und ohne bestimmtes System erfolgen. |
Doch das ist nicht das einzige Prolbem, das Wühlmäuse verursachen. Mit der zunehmenden Rodung von Wäldern verschwinden auch die natürlichen Feinde. Dazu gehören in erster Linie Greifvögel oder Füchse. Fehlen diese, können sich die kleinen Säugetiere explosiv vermehren und verherende Schäden in der Landwirtschaft anrichten. Eine Gattung der Wühlmäuse wie die Schermaus liebt es etwa, Wurzeln von Nutzpflanzen oder Laub- und Nadelbäumen auf Bauernhöfen und auch in Kleingärten anzuknabbern. Speziell der auf den Feldern wachsende Spargel gehört zu den Lieblingsspeisen der Schermaus. Auf diesem Weg gelingt es ihr sogar, bis zu 50% eines Bestandes zu ruinieren. Damit nicht genug, auch Fallobst wird von den Wühlmäusen liebend gerne verspeist. |