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Die Hammond-Orgel wurde nach ihrem Erfinder Laurens Hammond benannt. Es handelt sich hierbei um eine elektromechanische Orgel, die ursprünglich als Ersatz für die klassische Pfeifenorgel gebaut wurde. Die Hammondorgel damit schnell zum Unterhaltungssinstrument und fand ihren Einsatz sehr schnell in der Jazzmusik. Aus Kostengründen wurde sie in amerikanischen Kirchen auch gerne in der Gospel-Musik gespielt. Dort angekommen verbreitete sich der Klang der Hammond-Orgel dann auch sehr schnell in anderen Musikkategorien. Sowohl als Stilelement im Rock, R&B, Soul, Funk, Ska oder Reggae wurde der charakteristische Sound der Hammond-Orgel immer wieder verwendet. |
Zwar gibt es die Hammond-Orgel auch in verschiedensten Varianten und Modellen, dennoch haben alle Instrumente einen gemeinsamen Aufbau, der sich durch zwei Manualen und ein Pedal charakterisiert. Auch der Tonumfang der Manuale und des Pedals variiert zwischen den einzelnen Hammond-Orgeln, wobei das Obermanual als Swell und das Untermanual als Great bezeichnet wird. Diese Bezeichnungen sind der Pfeifenorgel entlehnt und bedeuten dort Haupt- bzw. Schnellwerk. |