„Das Segeln ist eine Lebensschule,
in der jeder lernt, sich ins Team einzureihen.
Das ist entscheidend für den Erfolg bei der täglichen Arbeit.“
Hans H. Lubinus
Schon seit vielen Jahrhunderten hat das Segeln eine große Bedeutung für Transport und Handel, Fischfang und Kriegsführung.
Ende des 19. Jahrhunderts begann die Verdrängung durch die maschinenbetriebenen Schiffe denn sie waren weniger von den unterschiedlichen Wetterbedingungen abhängig, kamen mit weniger Personal aus und hatten deutlich kürzere Fahrtzeiten was sinkende Transportkosten ermöglichte.
In den Industrieländern wird heutzutage das Segeln fast ausschließlich als Wettkampfsport oder Freizeitaktivität betrieben, auch wenn die Handels- und Kriegsmarinen weiterhin Segelschulschiffe zur Ausbildung unterhalten.
In weniger entwickelten Regionen der Welt haben Segelschiffe jedoch teilweise noch heute ihre wirtschaftliche Bedeutung, beispielsweise am persischen Golf wo man immer noch Ware und Lasten nach Indien und Afrika befördert.
Im Laufe der Zeit hat man viele diverse Konstruktionen und Größen von Segelschiffen entwickelt wobei zwischen „Verdrängern“ (schwere und große Schiffe) und „Gleitern“ (kleine, schnelle und leichte Boote) unterschieden wird. Es existieren viele unterschiedliche Schiffstypen, wie Yachten, Katamarane, ein- Personen Jollen und Großsegler.
Für diese verschiedenen Typen hat man auch verschiedene Segelmanöver entwickelt welche bei Sportwettkämpfen zur Vollkommenheit geführt werden.
Das grundlegende Verständnis von physikalischen Grundlagen, sowie vom Aufbau des Schiffes ist hierbei sehr hilfreich.
Darüber hinaus sind je nach Fahrgebiet und Schiffsgröße seemannschaftliche Kenntnisse und Grundlagen über die verschiedenen Konventionen und gesetzlichen Regelungen erforderlich.