Muttermalentfernung

 

Als Muttermale oder auch Naevi bezeichnet man eine angeborene pigmentierte Fehlbildung der Haut. Diese Fehlbildungen können sowohl Leberflecke wie auch Pigmentflecke sein. Fast jeder Mensch hat irgendwo an seinem Körper ein Muttermal, das in seinem Aussehen und seiner Form ganz unterschiedlich sein kann. Die gelben bis braunen oder gar schwarzen Flecken können von der Form klein und rundlich oder auch großflächig und warzenähnlich sein. Auch unterscheiden sich Muttermale durch ihre Oberfläche. Bei manchen Patienten ist die Oberfläche der betreffenden Hautstelle glatt und bei anderen wiederum erhöht und behaart.

Auch wenn Muttermale als harmlos gelten, können sie doch im Laufe der Jahre entarten und sich zu Hautkrebszellen entwickeln. Um dies zu vermeiden, sollten sich Menschen mit dunklen Muttermalen unbedingt bei ihrem Hautarzt testen lassen, ob es sich bei dem Fleck um ein harmloses Muttermal oder um ein Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs) handelt.
Bei einer Untersuchung der Male wird anhand einer Computeranalyse oder mithilfe eines Auflichtmikroskops festgestellt, ob sie gutartig oder bösartig sind. Werden vom Arzt verdächtige Muttermale entdeckt, entfernt er sie mit einem Skalpell und schickt sie zur genaueren Untersuchung in ein histologisches Labor.

 

Gutartige beziehungsweise harmlose Muttermale werden nur dann vom Arzt entfernt, wenn der Patient sie als störend und unangenehm empfindet. Vor allem bei großflächigen Muttermalen im Gesicht entscheiden sich viele Menschen zu einer Muttermalentfernung.


Wurden noch vor einigen Jahren Muttermale mit einem Skalpell entfernt, was zu ästhetisch unschönen Narbenbildungen führen konnte, wird heutzutage hauptsächlich mit dem CO2 Laser gearbeitet. Bei dieser Behandlung werden zuerst die Körperstellen um das Muttermal herum sowie das Mal selbst örtlich betäubt. Mit dem Einsetzen des Lasers entfernt der Arzt dann die pigmentierten Fehlbildungen in dem der die Hornhautschicht nach und nach abträgt. Durch diese schonende Methode der Muttermalentfernung entstehen an der behandelten Stelle keine Narben mehr, sondern nur eine kleine Kruste, die schon nach wenigen Tagen von allein abfällt. Wichtig ist das der Patient während dieser Zeit der Heilung darauf achtet, das an die Stelle wo sich das Muttermal befand, kein Wasser kommt.