Cholesterin (Blutfett) reduzieren / Statinen helfen

 

 

Cholesterin bzw. den Blutfettwert zu reduzieren ist das erklärte Ziel vieler Bundesbürger. Doch wie kann man Cholesterin reduzieren und was ist Cholesterin?  Die gesunde Ernährung ist das A und O.

 

Das oft vielgescholtene Cholesterin, das Blutfett, ist eine Grundsubstanz des Körpers. Mit recht einfachen Mitteln kann man Cholesterin (Blutfett) reduzieren, das durch die Nahrung zugeführt, aber auch in der Leber vom Körper selbst hergestellt wird. Cholesterin bzw. Blutfett ist ein lebenswichtiger fettähnlicher Stoff, den der Körper benötigt, um stabile Zellmembranen aufzubauen, Gallensäuren zu produzieren, ohne die die Verdauung bestimmter Speisen nicht funktioniert, Vitamin D herzustellen, das zum Aufbau der Knochen benötigt wird und um Geschlechtshormone, z.B. Testosteron und Östrogene sowie Hormone wie das Cortison, zu bilden.

 

Der Körper produziert täglich ein bis zwei Gramm Cholesterin (Blutfett), was den Eigenbedarf auch bei einer völlig cholesterinfreien Ernährung deckt. Somit muss überschüssiges Cholesterin reduziert werden, denn dieses kann sich in die Herzkranzgefäße einlagern und das Herz belasten. Ein erhöhter Cholesterinspiegel fördert das Herzinfarkt-Risiko. Zuerst kam Schweinefleisch als Verursacher von hohen Blutfettwerten in Verruf, dann folgten Eier und Butter. Eine gesunde Lebensweise kann Cholesterin reduzieren, hält die Blutfettwerte unter Kontrolle und mindert die Gefahr von Bluthochdruck und Infarkt.

 

Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine intensive Behandlung mit Statinen (den am häufigsten verordneten Cholesterin-Senkern) hilft, Cholesterin bzw. Blutfett zu reduzieren und gegen diese gefährlichen Ablagerungen an den Gefäß-Innenwänden vorzugehen. Diese hochdosierten Cholesterin-Senker verhindern durch die Reduzierung von Cholesterin mehr als die Verstopfung der Adern, sie können sogar bestehende Plaque auflösen. Hohe Blutfettwerte besagen, dass sich Cholesterin gemeinsam mit anderen Teilchen als Plaque an den Innenwänden der Blutgefäße ablagert, verengen diese und schädigen sie.

 

Einer Gruppe von 507 Patienten erhielten über 24 Monate hinweg täglich 40 mg eines Statins. Dabei wurden die Cholesterin-Werte innerhalb der Gruppe vom schlechten Cholesterin LDL im Schnitt um mehr als 53 Prozent reduziert. Das gute HDL-Cholesterin stieg im selben Zeitraum um fast 15 Prozent. Zudem wurde von den Forschern beobachtet, dass die gefährliche Plaque in den Gefäßen zurückgegangen war. Im Schnitt wurde von den Forschern rund neun Prozent weniger Ablagerungen als zu Beginn der Studie gemessen.

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