Diabetes im Alltag

 

Bei einem Diabetes mellitus handelt es sich um eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels. Sie ist zurückzuführen auf einen absoluten oder relativen Insulinmangel. Hauptmerkmal bei dieser Erkrankung ist der anhaltend hohe Blutzuckerwert. Die Anzahl der Menschen mit Diabetes nimmt stetig zu. Bei dieser Erkrankung sollte der Betroffene evtl. zusammen mit seiner Familie an einer Diabetesschulung teilnehmen. Sie ist sehr wichtig, um die richtige Lebensweise im Alltag sowie Berufsleben zu erlernen. Bei Diabetes mellitus unterscheidet man 2 Typen. Typ 1 mit einem absoluten Insulinmangel muss täglich Insulin spritzen. Typ 2 Diabetes Erkrankte können mit entsprechender Lebensweise, das heißt, Gewichtsabnahme bei Übergewicht, Ernährung, Bewegung und entsprechender Medikamenteneinnahme ihre Zuckerkrankheit im Gleichgewicht halten oder sogar verbessern.

Auch in der Familie oder Partnerschaft sollte diese Krankheit gezielt besprochen werden. Es müssen unbedingt regelmäßig Blutzuckermessungen durchgeführt und evtl. auch Insulin gespritzt werden. Ausreichende Bewegung und Sport sind ein wichtiges Kriterium im Kampf gegen den Diabetes mellitus. Ein nicht richtig behandelter Diabetes mellitus führt zu Nieren- und Augenerkrankungen.

 

Auch Durchblutungsstörungen sowie Nervenschädigungen zählen zu Folgeschäden des Diabetes. Die beiden letztgenannten Erkrankungen führen zu einer gewissen Schmerzunempfindlichkeit. Deshalb sollte die Fußpflege besondere Beachtung bei Diabetikern finden. 

In der Diabetes-Therapie wird empfohlen auf extreme Blutzuckerschwankungen zu achten, damit keine Unterzuckerungen eintreten. Sie führen vorwiegend zu einer Schädigung der Gehirnzellen. Auf zu hohe Blutzuckerwerte ist ebenso zu achten, denn sie sind der Auslöser für die Nieren-, Augen-, Durchblutungs- und Nervenschäden. Regelmäßige Kontrollen beim Hausarzt sind daher unerlässlich für jeden Diabetiker.

Auch im Berufsleben muss ein Diabetiker einige Dinge beachten. Im Berufsleben sollten diese Möglichkeiten vorhanden sein: regelmäßige Nahrungsaufnahme, Durchführung der Blutzuckermessungen, Medikamenteneinnahme bzw. Insulininjektion, keine Belastungen durch Akkord oder Schichtsystem.