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Milben sind so ziemlich in jedem Haushalt zu finden. Für die meisten Menschen sind die kleinen Biester, deren Existenz sich nur unter dem Mikroskop beweisen lässt, ungefährlich. Dennoch, bei anderen verursachen die Mikroorganismen eine Hausstauballergie und die Betroffenen leiden daher unter Symptomen wie Niesattacken, Dauerschnuppen, juckenden und geröteten Augen, Atemnot bis hin zu schweren Asthmaanfällen. Da sich Hausmilben von unseren Hausschuppen ernähren, leben diese kleinen Lebewesen direkt in unserer Nähe. Sie gelten als zweithäufigster Verursacher von Hausstaub-Allergien. Da sie mit dem bloßen Auge aber nicht zu erfassen sind, ist der Einsatz von Anti-Milbenmitteln die einzige Methode, um den lästigen Biestern zu Leibe zu rücken. Es sind nicht die Milben selbst, die Menschen krank machen, sondern ihr Kot. Mediziner empfehlen daher, den Kontakt mit allergieauslösenden Partikeln so weit wie möglich zu vermeiden. Des weiteren sollte man seine Heimtextilien und Matratzen einer effektiven Behandlung mit einem Anti-Milbenmittel unterziehen. Auf dem Markt werden hierzu auch chemisch unbedenkliche Anti-Milbenmittel angeboten. Auch eine die richtige Bettwäsche oder ein allergendichter Bettbezug können parallel zu den Anti-Milbenmitteln eingesetzt werden. |
Viele chemische Anti-Milbenmittel enthalten meist den Wirkstoff Benzylbenzoat, den manche Milbenforscher als kritisch einstufen. Zwar töten diese Substanzen Milben zuverlässig, aber gerade das Besprühen von Matratzen zeigte sich als unwirksam, da sich die Milben ins Matratzeninnere verkrochen hatten. Als Zusatz beim Waschen von Stofftieren und Bettwäsche könne man das Anti-Milbenmittel aber einsetzen, so der Rat der Experten. Natürliche Anti-Milbenmittel, die das Öl des indischen Neembaums enthalten, erwiesen sich im Test einer Ökofachzeitschrift als unwirksam. Das Öl sollte die Fortpflanzungsfähigkeit der Milben unterdrücken. Leider ließ sich dieser Effekt auch in konzentrierter Form nicht nachweisen. Die Hausmilben überlebten sogar ein Bad in dem als Anti-Milbenmittel gehandeltem Öl. |