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Nikotin selbst ist ein Abwehrstoff gegen Schädlinge, der überwiegend von Nachtschattengewächsen produziert wird. Es wirkt in kleinen Mengen, wie viele andere Gifte auch, stimulierend. Nikotin fördert die Ausschüttung von körpereigenen Stoffen, die kurzzeitige positive Effekte auf den Menschen haben. Diese sind Dopamin, Serotonin und Adrenalin. Zudem unterdrückt Nikotin das Hungergefühl, erhöht sowohl den Herzschlag als auch den Blutdruck und fördert die Konzentration – für einen kurzen Zeitraum. Als Nervengift ist es für Tiere sehr wirksam, da es direkt das vegetative Nervensystem angreift und somit sämtliche Organe ausschaltet. Die Giftigkeit beträgt circa ein Milligramm Nikotin pro Kilogramm Körpergewicht. Zum Vergleich: 60 Milligramm Nikotin würden einen 60 Kilogramm schweren Menschen umbringen, wohingegen mindestens die doppelte Menge Zyankali gebraucht würde. |
In großen Mengen bewirkt das Nikotin einen schmerzhaften aber relativ schnellen Tod, wohingegen es in kleinen Mengen den Körper bedeutend schwächt. Es führt zu einer Verengung der Blutgefäße, was viele verschiedene Gefäßerkrankungen begünstigt, zudem wird der Körper nicht mehr genügend mit dem notwendigen Sauerstoff und den durch die Nahrung aufgenommenen Nährstoffen versorgt. Das beeinträchtigt die körperliche Leistungsfähigkeit und begünstigt andere schädliche Einwirkungen. Die dramatischen Langzeitfolgen dauerhaften Nikotingenusses sind beispielsweise Impotenz und eine verlängerte Wundheilung. Außerdem fördert Nikotin die Entstehung von Krebsgeschwüren und hemmt die Behandlung derselben. Das Suchtpotenzial von Nikotin kann fast mit dem illegaler Drogen gleichgesetzt werden. Suchtexperten warnen daher seit vielen Jahren vor der Zigarette. Nach etwa drei Wochen Entzug sind die meisten körperlichen Erscheinungen der Zigarette bereits spürbar zurückgegangen. Der Atem riecht wieder frisch und das Treppensteigen fällt nicht mehr so schwer wie zuvor. Die psychische Abhängigkeit jedoch bleibt ein Leben lang bestehen, falls nichts dagegen getan wird. Während der Raucherentwöhnung können verschiedene Beschwerden auftreten wie Ängstlichkeit, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Diese klingen aber – je nach dem Grad der Abhängigkeit – nach etwa 72 Stunden wieder ab. Informationen über Kräuterzigaretten und Kräutertabak Auf nikotinfreie-zigarette.de finden Sie Informationen rund um die Themen Raucherentwöhnung, nikotinfreie Zigaretten und Kräuterzigaretten. |