Konventionelle Rückenschulen richten sich hauptsächlich auf schmerzhafte Zonen. Das Schmerzbewusstsein wird dadurch erhöht, was unweigerlich zu einer psychischen Abwehrreaktion gegen die Übungen führt. Die Übungen werden oft als Quälerei empfunden und nicht dauerhaft und erfolgreich durchgehalten.
Diese Methode hingegen zielt darauf ab, die beschwerdefreien Atemmuskeln zu aktivieren - und lässt den Rücken in Ruhe. Hintergrund dieser Methode ist der Leitgedanke der traditionellen chinesischen Medizin (TCM): die Ergänzung
der Gegensätze bzw. das Yin-Yang Synergie Prinzip. Einfach formuliert, lautet es: "Wenn Yang quält, dann vergesse es und kümmere dich um Yin: so wird Yang auf natürliche Weise erleichtert werden."
Die meisten Bewegungsformen fangen daher mit einer speziellen Atemtechnik an, die von den schmerzenden Rückenmuskeln sofort ablenkt. Rückenmuskeln werden indirekt, also physiologisch, aktiviert. Das energetische
Gleichgewicht wird graduell wiederhergestellt. Die Bewegungsformen wurden von Juliane Koch und Ömer Humbaraci entwickelt. Bewegungsformen in Stille wechseln ab mit Bewegungsformen bei Klängen von klassischer Musik, Jazz,
Rock und Pop. Bei dieser senso-motorischen Körperschulung werden moderne Erkenntnisse der
Physiologie, Neurologie und Biokinematik mit bewährten ganzheitlichen Methoden der traditionellen chinesischen Medizin, des Taijiquan und Qigong
genutzt.
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