Eine der am häufigsten durchgeführten Operationen im ästhetisch-plastischen Bereich ist die Brustvergrößerung, medizinisch auch Augmentation genannt.
Ins öffentliche Bewusstsein gekommen, ist diese Art der Schönheitsoperation vor allem durch ihre prominentesten Patientinnen. Eine von ihnen ist natürlich und vor allem Pamela Anderson. Der aktuelle Trend jedoch bewegt sich fort von den Busenwundern der 90er á la Lollo Ferrari oder Anderson. Die Praxen der Schönheitschirurgen bleiben dennoch gut besucht.
Während bei der Brustverkleinerung häufig auch medizinische Gründe eine große Rolle bei der Entscheidung für eine Operation spielen, soll die Vergrößerung der Brust nur den eigenen ästhetischen Standards angepasst werden.
Eine Schwangerschaft und das nachfolgende Stillen des Kindes führen häufig zu veränderten Körperproportionen. Auch verschieden große Brüste oder eine generelle Stärkung des Selbstbewusstseins rangieren auf der Liste der Gründe ganz oben.
Die Entwicklung geeigneter Implantate hat seit dem Beginn der ästhetisch-plastischen Chirurgie enorme Fortschritte erzielt. Standen in der Anfangszeit besonders Silikonimplantate wegen ihrer Auslauf-Gefahr auf dem Prüfstand, können sie nun durch hohe Sicherheit und lange Lebensdauer überzeugen.
Die Implantate neuester Generation bestehen aus einer Hülle, die mit einem Silikongel gefüllt sind. Die bei Anfangsmodellen noch vermuteten Gefahren wie eine erhöhte Krebsgefahr oder das Risiko von Autoimmunkrankheiten konnten inzwischen ausgeschlossen werden.
Eine gute Alternative zu Silikonimplantaten sind Kochsalzprothesen, die aber den Silikonimplantaten in vielerlei Hinsicht unterlegen sind. Andere Vorläufer wie die Eigenfett-Prothese oder Soja-Kissen konnten sich gegenüber der Silikon-Prothese nicht durchsetzen.
Der plastische Chirurg kann bei der Brustvergrößerung je nach Ausgangszustand der Brust zwei Verfahren wählen, das Implantat wird entweder über dem Brustmuskel positioniert (subglanduläre Implantation) oder darunter( submuskuläre Implantation).