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Heute liegen sie mal wieder gar nicht, an einem windigen Tag fliegen sie ins Gesicht, man muss sie jeden Tag waschen und auch sonst sind sie irgendwie recht anstrengend. Unsere Haare. Neben längst vergessenen Aufgaben für unseren Organismus, wie beispielsweise dem Lichtschutz oder der Wärmeisolierung erfüllt der Kopfschmuck zunehmend soziale und psychologische Funktionen.
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Für die Eigenhaartransplantation werden Haare aus haar-reichen Kopfregionen verwendet, in vielen Fällen ist das der Haarkranz. Da hier die Haare genetisch anders geschaffen sind, bleiben sie auch Männern mit Haarausfall oft ein Leben lang erhalten. Haare anderer Körperregionen, wie etwa Achselhaare sind nicht geeignet, weil die Struktur im Vergleich zu den Kopfhaaren zu unähnlich ist. Als das Verfahren Haare chirurgisch umzuverteilen noch neu war, setzte man auch Kunsthaar auf das Männerhaupt. Dies gehört heute in Deutschland aber nicht mehr zum medizinischen Standard, da die künstlichen Haare sehr empfindlich sind und dazu neigen abzubrechen. Auch körperfremde Spenderhaare eignen sich nicht zur Verpflanzung, weil Immunreaktionen zu einer Abstoßung des Implantats führen.
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