Wären wir wie eine Zwiebel und hätten sieben Häute, könnten wir uns, wenn uns die erste Haut nicht mehr gefällt, diese abziehen und eine neue schönere Haut zum Vorschein kommen lassen. Doch leider sind wir Menschen und keine Zwiebel und müssen mit unserer einen Haut zufrieden sein. Wer sich dennoch den Wunsch nach einer „neuen“ glatten und makellosen Haut erfüllen möchte, für den ist die schönheitschirurgische Methode der Hauterneuerung eine Lösung.
Zahlreiche kosmetische und dermatologische Methoden wurden in den letzten Jahren von Fachleuten entwickelt, die das Häuten beim Menschen möglich machen. Eine schonende Behandlung zur Hauterneuerung ist das Skin Resurfacing. Hierbei wird durch die kurzen und energierreichen Laserimpulse des Erbium-Lasers die obere Schicht der Haut, die Hornhaut, abgetragen. Im Laufe der Heilung entsteht so eine zarte glatte und jugendlich wirkende Haut.
Eine andere Behandlungsmethode ist das Chemische-Peeling. Dabei werden vor allem Substanzen eingesetzt die eine reizende, ätzende, Wirkung auf die Haut haben. Nach Auftragen des Peelings wird durch die chemische Substanz eine Ablösung der oberen Hautschicht bewirkt. Auch können dadurch bei Bedarf die etwas tiefer liegenden Hautschichten abgelöst werden. Je nach Stärke der Substanz, welche für das Peeling verwendet wird, kann die Eindringtiefe in die Haut, sowie die Wirkung, ausschlaggebend für das Ergebnis der Hauterneuerung sein. Während mit der Fruchtsäure (AHA) ein mildes Verfahren garantiert wird, das nur auf die oberflächlichen Hornhautschichten ausgerichtet ist, wirkt ein Peeling mit Phenol auf die tiefen Hautschichten ein. Verwendet man zur Hauterneuerung ein Peeling mit Trichloressigsäuren (TCA) kann sich diese je nach Hauttyp nur auf die oberflächlichen Hautschichten oder auch auf die mitteltiefen Epidermisschichten auswirken.