Brustverkleinerung

 

Unter den zahlreichen Schönheitsoperationen nimmt die Brustverkleinerung einen wichtigen Platz ein. Brustverkleinerungen werden meist aus medizinischen oder kosmetischen Gründen durchgeführt.
Der Nachteil sehr großer Brüste liegt im Entstehen von Verspannungen der Rückenmuskulatur, chronischen Hautveränderungen, wie etwa das Wundwerden der Haut unter den Brüsten als auch der psychischen Belastung der Patientin aufgrund des Aussehens.
Eine Verkleinerung der Brust in Vollnarkose wird nach einem eingehenden Vorgespräch mit dem ausführenden Operateur durchgeführt. Die Operationstechniken weichen voneinander ab, hiebei werden die Unterschiede durch variable Schnittführung und der Garantie der späteren ungehinderten Brustwarzendurchblutung deutlich. Bei einer Brustverkleinerung entnimmt der Chirurg insbesondere Fettgewebe und Drüsengewebe, als auch überschüssiges Hautgewebe aus dem Brustbereich und achtet dabei darauf, dass beide Brüste in Größe und Form übereinstimmen.

 

 
Wie jede Operation sollte auch vor der Brustverkleinerung eine ausgiebige Beratung und Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Bei jeder Operation bestehen Risiken vor, während und nach der Operation.
Auch eine intensive Nachsorge nach der erfolgten Brustverkleinerung ist wichtig. Ziel der Brustverkleinerung ist es, das Wohlfühlen und die Lebensqualität der Patientin zu verbessern und chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
Einer gelungenen Brustverkleinerung soll eine spezielle Wundversorgung folgen, um Wundheilungsstörungen zu vermeiden und die Narbenbildung so klein wie möglich zu halten. Eine gestörte Wundheilung führt oftmals zur Entstehung großer und harter Narben, die kosmetisch unschön und störend sind. Insbesondere bei Patientinnen, die Diabetikerinnen sind, gibt es hierbei häufig Komplikationen.
Im vorhergehenden Aufklärungsgespräch mit dem Arzt sollte auch das Thema des Bestehens der Brustwarzen und die Erhaltung der Brustdrüsen im Hinblick auf eine Schwangerschaft und die Stillfähigkeit der Mutter erklärt werden.