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Abgesehen von den hohen Preisen für schöne Büstenhalter mit entsprechenden Körbchen belastet eine große Brust den Rücken. Wer nicht stolz darauf ist läuft gebeugt und bekommt dadurch zusätzliche Beschwerden. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, mit einem Arzt des Vertrauens über eine mögliche Verkleinerung zu sprechen. Dieser kann auch direkt eine Überweisung zur Beratung in die plastische Chirurgie eines seriösen (!) Krankenhauses ausstellen. Möglicherweise übernimmt sogar die Krankenkasse die Kosten in Höhe von etwa € 5000 für den Eingriff: Der beratende plastische Chirurg und wenn möglich noch ein anderer Facharzt, zum Beispiel ein Orthopäde oder ein Psychologe schreiben einen Bericht an die Krankenkasse. Diese überprüft daraufhin durch einen unabhängigen Arzt, ob tatsächlich ein Grund vorliegt, der eine Kostenübernahme rechtfertigt.
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Ist es dann soweit und die Operation steht direkt bevor wird der operierende Arzt Linien auf die Brüste zeichnen, damit er diese auch symmetrisch operiert. Bei einer Brustverkleinerung gibt es zwei Möglichkeiten der Schnittführung: Einen geraden Schnitt und den klassischen so genannten T-Schnitt. Der gerade Schnitt soll die Brüste gleichzeitig hochsetzen und später länger straff halten, ist aber hinsichtlich der Wundheilung problematischer. Ein T-Schnitt vernarbt weniger und das Ergebnis sieht natürlicher aus. Nach der Operation muss ein besonderer stützender BH getragen werden. Das Anheben der Arme schmerzt etwas und beim Sport ist mindestens drei Monate auszusetzen. Nach kurzer Zeit verblassen die Narben üblicherweise. Viele Frauen können zwei Jahre nach der OP ihre Kinder zumindest teilweise stillen. Und viele schöne Büstenhalter tragen... |