Risiken der Brustverkleinerung

 

Wenn sich eine Frau für eine Brustverkleinerung entscheidet, können die Gründe hierfür vielschichtig gelagert sein. So sind zum Beispiel chronische Rückenbeschwerden ein häufiger Grund für diesen Entschluss. Auch psychologische Beweggründe sind oftmals ausschlaggebend, das persönliche Wohlbefinden ist gestört, frau möchte etwas tun, um es wieder ins Lot zu bringen.

Eine Brustverkleinerung ist heute keine Operation mit großen Komplikationen. Einen erfahrenen und kompetenten Chirurg vorausgesetzt. Jedoch ist und bleibt eine Brustverkleinerung ein invasiver Eingriff, eine Operation, die wie jede Operation naturgegebene mögliche Komplikationen hervorrufen kann. Der Großteil hiervon sind allerdings Risiken, die wie gesagt jede Operation, sei es eine Brustverkleinerung oder auch eine Blinddarm - Op, in sich birgt.
Das mögliche Auftreten von Schwellungen, Blutergüssen, Wundheilungsstörungen und individuell empfundenen Schmerzen verschiedenen Grades ist auch bei einer Brustverkleinerung vorhanden.

Dies ist von Stärke, Manifestation und Empfinden jedoch individuell sehr unterschiedlich. Auch das Risiko von Embolien, Thrombosen, allergischen Reaktionen oder anderen unvorhersehbaren Symptomatiken besteht durchaus. Bei einer persönlichen Disposition besteht eventuell das Risiko von Medikamentenunverträglichkeiten.
In einigen wenigen Fällen kann es bei einer entsprechenden persönlichen Veranlagung auch zu einer Verwucherung der OP-Narben kommen (so genannte Keloide). Dieses Problem lässt sich jedoch ggf. mit einer späteren Revidierung des Narbengewebes oder durch Einspritzungen korrigieren bzw. unauffälliger gestalten.
Wirklich spezifische Risiken bei einer Brustverkleinerung sind jedoch nicht bekannt. Die Sensibilität der Brust, die Stillfähigkeit bleibt in der Regel unbetroffen. Die Risiken einer Brustverkleinerung zu minimieren setzt natürlich die Wahl eines qualifizierten Operateurs mit entsprechender Erfahrung voraus.