Laufen - Spielend den Pfunden fortlaufen

 

 

Dass Sport gesund ist, weiß jeder – auch, wenn es oftmals schwer fällt, den inneren Schweinehund zu besiegen und von der Couch aufzustehen. Doch die Überwindung wird belohnt: Schon bei drei mal 20 Minuten Sport in der Woche werden spürbar Stresshormone abgebaut und eine angenehme Ausgeglichenheit macht sich bemerkbar. Besonders beliebt bei Hobbysportlern ist das Laufen, weil es jederzeit und überall möglich ist. Doch was sollte man beachten, wenn man neu einsteigt in den Laufspaß? Hier einige Tipps, die das Laufen für Anfänger schnellfüßig und erfolgreich machen.

Frischen Einsteigern in das Laufen oder längeren Pausierern sei eine sportärztliche Untersuchung empfohlen, bei dem ein Belastungs-EKG durchgeführt wird, das die individuellen Belastungsstufen feststellt und vor möglicher gefährlicher Überanstrengung schützt. Und auch sonst lautet beim Laufen die Devise: Langsamer Start führt sicher zum Ziel! Am Anfang sollte man es ruhig angehen und zirka drei Mal in der Woche einen etwa 20-minütigen Mix aus Gehen und Laufen beginnen. Dabei hilft eine Pulsuhr, mit der man ein sicheres Körpergefühl für die verschiedenen Belastungsintensitäten aufzubauen. Die Pulsuhr dient auch dazu, die optimale Laufgeschwindigkeit zu ermitteln, denn zwei Drittel des Trainingspensums sollten sich im ruhigen Dauerlauf bewegen. Eine einfache Richtlinie dazu lautet, dass normales, entspanntes Sprechen während des Laufens mühelos möglich ist. Fällt das Sprechen schwer, heißt es: langsamer laufen!

Um auch wirklich Spaß am Laufen zu haben will man natürlich auch schnell Erfolge sehen um eventuell unter Umständen mal an einem Marathon teilzunehmen. Wichtig beim Laufen ist die richtige Geschwindigkeit sowie das Aufwärmen und Dehnen, auch nach dem Laufen. Sind die Muskeln gedehnt und geschmeidig, ist auch die Verletzungsgefahr beim Laufen gering und ein möglicher Muskelkater nach dem Training gebannt. Auch Wechselduschen nach dem Laufen entspannen die Muskulatur und beugen Schmerzen vor.

Und ebenso wichtig wie die medizinischen Aspekte beim Einstieg ins Laufen sind natürlich die psychischen: Laufen in der Gruppe oder mit einem Partner machen doppelt soviel Spaß und erhöhen die Motivation. Und auch öfter mal eine andere und neue Strecke geben dem Laufen einen neuen Schwung – denn schließlich soll das Laufen in erster Linie Spaß machen, dann purzeln die Pfunde von allein.

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