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Das Hausschwein ist die domestizierte Form des Wildschweins und bildet mit ihm eine einzige Art seiner Gattung. Es gehört damit zur Familie der echten Schweine aus der Ordnung der Paarhufer. In einigen Teilen der Welt, etwa im Südwesten der USA, gibt es frei lebende Schweinepopulationen, die aus einer Vermischung von Hausschwein und Wildschwein hervorgegangen sind, und deshalb auch nicht eindeutig als Hausschwein oder Wildschwein zu klassifizieren sind. Schweine sind Allesfresser, sie fressen sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung.
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Bei neugeborenen Ferkeln kann man bei ursprünglichen Rassen noch die Zeichnung erkennen, die bei Frischlingen so typisch ist. Mit etwa zehn Monaten bzw. etwa 100kg Lebendgewicht sind die Tiere schlachtreif. Wenn sie ausgewachsen sind, können Schweine bis zu 300kg wiegen. Eine Eigenart der Hausschweine ist, dass sie nicht schwitzen können. Viele Schweinerassen sind stressanfällig und können auch ähnliche Herz- und Kreislaufkrankheiten entwickeln wie der Mensch, weshalb sie auch zu diesem Zweck als Labor- und Versuchstiere gehalten werden. Physiologisch sind sich Schwein und Mensch sehr ähnlich. Das betrifft nicht nur die ähnlichen Krankheitsausprägungen, sondern z. B. auch die Struktur und Beschaffenheit des Fleisches.
In der Gerichtsmedizin werden Stich- und Schussverletzungen an frisch geschlachteten Schweinen nachgestellt. In neuester Zeit wurden sehr kleine Schweinerassen (so genannte Minischweine) auch als Haustiere ohne kommerzielle Nutzung immer beliebter. Schweine sind Allesfresser. Sie fressen sowohl tierische, als auch pflanzliche Nahrung. Der oft beschriebene Kannibalismus beim Hausschwein tritt in der Natur nicht auf. Ein Schwein ist friedlich und würde keinen Artgenossen zum Verzehr angreifen. Dieses Verhalten tritt nur bei unsachgemäßer Haltung auf, die die Schweine aggressiv werden lassen. |