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Trotz ihrer Größe, Geschmeidigkeit und des einschmeichelnden Schnurrens gehören die Hauskatzen zur Familie der Raubtiere. Man kennt sie weltweit und sie sind nahe Verwandte der Großkatzen wie Löwe, Tiger oder Gepard. Durch Menschenhand jedoch sind die meisten freilebenden Katzenrassen gefährdet. Sei es aufgrund der Vernichtung von Lebensräumen oder wegen der Jagd, um an kostbare Felle oder Produkte für traditionelle chinesische Medizin heranzukommen. Insbesondere ihr scharfer Gehör- und Geruchssinn sowie ihr ausgezeichneter Sehsinn machen die Katzen zu perfekten Jägern, die in freier Natur lebende Beute, aber selten Aas, fressen. Anders verhält es sich bei den Hauskatzen. Diese üben ihren Jagdinstinkt zwar immer noch aus, zum Beispiel im Spiel oder beim Mäusefang, sind aber an das vom Menschen gereichte Futter gewöhnt. |
Hauskatzen kategorisiert man im Allgemeinen in Haus- und Rassekatzen. Dabei können die Hauskatzen stark in Wuchs- und Farbentyp variieren. Konträr dazu verhält es sich mit den Rassekatzen. Sie werden extra gezüchtet und müssen je nach Rasse den Zuchtstandards und Bestimmungen angepasst sein. Zurzeit unterscheidet man zwischen 60 verschieden Rassen. Eine genaue Zahl ist allerdings aufgrund der zahlreichen Zuchtmöglichkeiten nach obenhin offen. |