Die Fast-Food-Falle

 

         

 


Es ist in, geht schnell, macht keine Mühe und ist meist auch nicht besonders teuer – Essen im Schnellrestaurant. Egal ob leckere Burger, Fritten, Pommes, süße Softdrinks, das schnelle Frühstück oder der Snack zwischendurch. Erwiesenermaßen sind die Verführungen der Fast-Food-Ketten in aller Regel nicht wirklich gesund aber eben die moderne Art zu essen. Und nicht allein die bekannten Schnellrestaurants sorgen für die berüchtigten Pfunde zu viel, auch in den Privathaushalten wird zunehmend auf Fertigprodukte oder Halbfertigprodukte zurückgegriffen. Es ist eben bequem und meist auch essbar, spart Zeit und vor allem jede Menge Arbeit.
Häufige Folge des regelmäßigen Fast-Food-Schlemmens sind deutliches Übergewicht und in diesem Zusammenhang Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Störungen der Leberfunktion und letzten Endes eine verringerte Lebenserwartung. Übergewicht zählt mittlerweile in Europa zur Todesursache Nummer 2 nach dem Rauchen. Tendenz steigend.

 

Da Fast-Food auf dem Prinzip der langen Haltbarkeit der Ausgangsstoffe, schneller Zubereitung, meist in Fritteusen, und wenig Ballaststoffen bei hohem Fettanteil beruht, ist bei regelmäßigem Fast-Food-Genuss Übergewicht eine oft beobachtete Folge.

Dazu kommt chronischer Bewegungsmangel, der sich durch die Zunahme des Körpergewichtes weiter entwickelt. Der Teufelskreis aus Übergewicht – Bewegungsunlust – Bewegungsmangel – Übergewicht ist eröffnet.
Und selbst Fast Food lockt viele gewissermaßen in eine Falle. Fast Food bedient den Geschmack der modernen Generation. Das bedeutet schneller Genuss.
Aber viele Fast-Food-Menüs sättigen trotz hoher Kalorienwerte nicht wirklich und so ist die Tendenz zum nächsten Burger absehbar. Oft wird schon mit einem Essen im Fast-Food-Laden der gesamte normale Energiebedarf des Tages gedeckt. Aber mit einer Mahlzeit am Tag geben sich die wenigsten zufrieden und so wird schnell ein ungesundes Missverhältnis zwischen Energieaufnahme und Energiebedarf erreicht.
Wer trotz des Wissens über die Gefahren einer Fast-Food-gestützten Ernährung gern einmal zu Burger, Pommes und Co. greift, sollte dies mit dem Bewusstsein tun, das eher als Ausnahme zu betrachten. Ausgewogene Ernährung heißt mehr als Fleischklops und Salat im Burgerbrötchen mit reichlich Soße.