Cremes – Der Schutz für die Haut

 

Der Begriff Creme entstammt dem Französischen und bedeutet übersetzt „Sahne“. Als Creme werden pastenartige Salben bezeichnet, die z.B. der Hautpflege dienen. Cremes sind Emulsionen, die aus tierischen, pflanzlichen oder auch mineralischen Substanzen bestehen können. Im täglichen Gebrauch sind sie unverzichtlich. Nicht nur die feuchtigkeitsspendende Morgencreme auch Sonnencreme, Hautcreme oder Bräunungscreme gehören zu unseren ständigen Begleitern.

Medizinisch betrachtet handelt es sich bei Cremes um eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Das hat den Vorteil, das diese im Gegensatz zu Fettsalben wesentlicher schneller von der Haut aufgenommen werden. Außerdem bewirken sie einen kühlenden Effekt. Cremes lassen sich aufgrund ihrer wässrigeren Konsistenz auch besser auf der Haut verteilen. Allerdings kann des durch die Emulgatoren und Stabilisatoren, die manchen Cremes beinhalten, zu allergischen Reaktionen kommen. Auf diese Substanzen zu verzichten, ist nahezu unmöglich, da sich Wasser nicht freiwillig mit Öl bindet. Es benötigt also einen Emulgator, um die weiche Streichfähigkeit einer Creme zu garantieren.


Es gibt daher Cremes die einen höheren Wassergehalt oder einen höheren Ölgehalt haben. Aus dem Mischverhältnis resultieren besondere Eigenschaften. So fühlen sich Wasser-in-Öl Emulsionen fettiger an und hinterlassen auch einen Fettfilm auf der Haut. Deswegen eignen sie sich besser für die Pflege von trockener Haut. Öl-in-Wasser Emulsionen hingegen sind nicht so fettig. Sie wirken kühlend und ziehen schneller ein. Sie eignen sich daher eher für fettige Haut. Allerdings ist die Zugabe von Konservierungsmitteln aufgrund des hohen Wassergehalts unvermeidlich. Sogenannte Amphile Cremes hingegen sind mehrphasig, was bedeutet, dass sie sowohl die Eigenschaften von Wasser-in-Öl als auch Öl-in-Wasser Emulsionen besitzen. 

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