Muss es immer Chemie sein?

 

 

Kosmetik unterscheidet man in Haut-, Körper- und Haarpflege-Produkte wie Cremes, Gels, Shampoos, Lotionen, Peelings sowie Masken und dekorative Kosmetik. Hierzu zählen die bekannten und meist im Volksmund als Kosmetik verstandenen Schminkutensilien. Produktlinien gibt es für Frauen und Männer.

Eigentlich unvorstellbar: Etwa 8000 verschiedene Inhaltsstoffe werden EG-weit in die Tiegel, Tuben und Pasten von Kosmetik gerührt. Damit können bei den Anwendern auch viele Allergien ausgelöst werden, denn nicht immer ist eine genaue Ausweisung der verwendeten Inhaltsstoffe Pflicht.

Um chemische Komponenten auszuschließen, greifen viele Menschen zu Naturkosmetik und nicht zur klassischen Kosmetik. Mit dieser Bezeichnung dürfen sich allerdings auch Produkte schmücken, die nur einen verschwindend geringen Anteil an natürlichen Stoffen beinhalten.

 

 

 

Generell kann unterschieden werden in konventionelle Produkte, bei denen synthetische Stoffe verwendet werden, meist aus der Petrochemie sowie synthetischen Emulgatoren, Konservierungs- und Farbstoffen. Zum Teil werden tierische Produkte verarbeitet. Tierversuche sind bei dieser Gruppe nicht unbedingt ausgeschlossen.


Biologische Produkte gehören zur Naturkosmetik, die aus Pflanzenrohstoffen bestehen. Verwendet werden nur hochwertige Pflanzenrohstoffe, möglichst aus Bio-Anbau oder Wildbeständen. Überwiegend werden auf synthetische Stoffe wie Emulgatoren oder Konservierungsstoffe verzichtet. Daher ist Naturkosmetik im Schnitt auch teurer als die konventionelle Kosmetik. In den Naturkosmetikunternehmen werden keine Tierversuche vorgenommen.

 

Naturkosmetik aus schwarzkümmel. Was sind die aktuellsten Trends der Naturkosmetik.