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Mitten im Winter blüht sie und lässt den Frühling mit ihren leuchtend gelben Blüten bereits erahnen: Die Zaubernuss ist die Königin des Winters. Doch sie ist nicht nur hübsch anzuschauen, sondern besitzt auch heilende Kräfte. Ursprünglich stammt die Zaubernuss (lat. Hamamelis virginiana) aus Kanada und dem Osten der USA, inzwischen ist das Bäumchen mit den grob gezahnten Blättern jedoch auch in Europa weit verbreitet. Frühe gehörte die Zaubernuss zu den traditionellen Heilmitteln nordamerikanischer Indianerstämme, und auch heute wird die heilende Wirkung der Zaubernuss wieder entdeckt. Die Indianerstämme behandelten mit Umschlägen aus einer Abkochung der Rinde vor allem Tumore und Augenentzündungen. Heutzutage ist die Zaubernuss eine zuverlässige Helferin in der sanften Naturmedizin und –kosmetik. Die Wirkung der Zaubernuss beruht in erster Linie auf Gerbstoffen, die sie in großer Menge enthält. Sie wirken austrocknend und adstringierend und sorgen somit dafür, dass sich die Proteinketten in der Haut zusammenziehen. Dadurch entsteht auf Verletzungen eine Schutzschicht, die Entzündungen hemmt und die Heilung unterstützt. Außerdem wird durch die Zaubernuss der Stoffwechsel angeregt und die gesunde Durchblutung gefördert. |
Zaubernuss-Salbe ist äußerst wirksam bei altersbedingt trockener, rissiger und zu Ekzemen neigender Haut und stellt wieder ein Gleichgewicht her, das die Haut weicher und gesunder strahlen lässt. Die Zaubernuss ist zudem auch ein wirksames Mittel gegen Hämorrhoiden und Erkrankungen der Mundschleimhaut. Extrakte oder Tees aus den Blättern und der Rinde der Zaubernuss helfen bei allen Anzeichen von Venenschwäche und bei geplatzten oder verletzten Äderchen, Durchblutungsstörungen der Beine und Krampfadern. Auch Blutergüsse verschwinden mit Hilfe der Zaubernuss schneller. In der Naturkosmetik ist die Zaubernuss aufgrund ihrer heilenden Wirkung bei Hautstörungen vor allem als Zusatz in Rasier- und Gesichtswässern, Deodorants und Gesichts- und Körpercremes beliebt. |