Palau – Das Land am Ende des Regenbogens

 

Mit „Alii“ werden die rund 50000 Besucher pro Jahr in Palau, dem kleinen Pazifik-Inselstaat, begrüßt. Das zu Mikronesien gehörende „Land am Ende des Regenbogens“ zählt zu den reizvollsten Zielen des Pazifiks. Vor allem Taucher finden ein wahres Eldorado vor. Doch auch abwechslungsreiche Landschaften, unberührte Riffs und lange Sandstränden, eine vielfältige Kultur mit alten Traditionen, die noch heute gepflegt werden, sorgen für einen faszinierenden Palau-Aufenthalt.

Neben dem Tauchen gilt Palau auch für andere Aktivitäten wie Wassersport, Wandern und Mountainbiking als erste Adresse. Der Reiz der insgesamt 343 Inseln besteht dabei vor allem in der Vielfalt ihrer Landschaftsformen. Die z.B. aus alten Riffs entstandenen Rock Islands gehören zum Pflichtprogramm echter Pazifik-Kenner und ragen wie üppig bewachsene Pilzköpfe aus dem blau schimmernden Meer. Tropische Regenwälder schaffen märchenhafte Szenerien und von tropischen Gewächsen überwucherte Felsformationen versetzen den Palau-Besucher in eine andere Welt.

Taucher schätzen das glasklare Wasser, die Korallenformationen und die vielfältige Unterwasserwelt. Palau wurde unter die „sieben Unterwasserweltwunder“ gewählt. Besonders eindrucksvoll präsentieren sich die sogenannten „Dropoffs“: Ist das Wasser an der einen Stelle noch seicht, fällt der Meeresgrund ein Stück weiter oft einige hundert Meter senkrecht ab. Der 300 Meter tiefe Ngemelis Dropoff gilt unter Kennern als der attraktivste der Welt. Ein weiteres beliebtes Tauchziel in Palau ist die ebenfalls in der Nähe der Insel Ngemelis gelegene sogenannte Blue Corner. Dank der Konzentration an maritimen Leben wird diese Stelle ebenso zu den schönsten Tauchplätzen der Welt gezählt.


Auch außerhalb des Meeres suchen Flora und Fauna von Palau ihresgleichen. Zahlreiche Vogelarten, Krokodile, Riesenschildkröten und Affen bevölkern die Inseln, neben Mangrovenwäldern und Dschungeln finden sich Savannen, Sandstrände, Klippen und Hügellandschaften. Urlauber können in Palau darüber hinaus einen Einblick in die deutsche Kolonialgeschichte gewinnen, da das Land von 1899 bis 1914 unter deutscher Herrschaft stand. Auch Spanier, Japaner und die USA haben ihre Spuren hinterlassen. Trotz 200 Jahren Fremdherrschaft pflegen die Bewohner bis heute alte Brauchtümer und laden den Besucher ein, daran teilzuhaben. Traditionelle Handarbeiten und Webereien sowie alte Tänze, Musik, Mythen und Legenden zeugen von der faszinierenden Geschichte des Landes. In den sogenannten „Storyboards“, in die ganze Geschichten eingeschnitzt sind, finden sich die Sagen der Inseln wieder.