Sri Lanka – Die Perle der Tropen

 

Mit wiegenden Palmen, feinem Sand, tiefblauem Wasser und einer bezaubernden Landschaft ist Sri Lanka das Märchenland der Tropen. Sri Lanka ist eine Perle, ebenso sieht es auf der Landkarte aus, denn Sri Lanka hängt am indischen Subkontinent. In der Antike war vom Land der roten Lotosblüten die Rede, vom Land der Hyazinthen und Rubine, von der Insel der Götter. Auch Sri Lanka, der neue alte Staatsname, hat eine poetische Bedeutung: strahlend schönes Licht.

Wer in Sri Lanka in Colombo landet, geht mit der Maschine inmitten eines Meeres vom Palmenwipfeln nieder. Hinter den Palmen warten luxuriöse Hotels und auf der gesamten Länge der Westküste unberührte Traumstrände. Die Stadt ist eines der lebhaftesten Zentren Asiens, bei Besichtigungsfahrten oder einem Bummel durch die alten Viertel kommt das Empfinden für eine kosmopolitische Stadt auf, die schon vieles erlebt und überlebt hat. Neben den alten Kolonialgebäuden erheben sich Hochhäuser und Tuk-Tuks verkehren noch immer neben Bussen und Taxis. Der Uhrturm, der früher als Leuchtturm diente sowie das imperiale Posthaus geben Zeugnis vergangener Zeiten. Muslimische und tamilische Häuser prägen das bunte Bild des Basarviertels Pettah. Hindutempel und Moscheen verleihen Pettah zusätzlich orientalischen Flair. Das klassizistische Nationalmuseum gibt einen Überblick über srilankesische Kunst.

Auch die unmittelbare Umgebung Colombos hat einige Ziele zu bieten. Der Bade- und Fischerort Negombo ist eine der bekanntesten Badebuchten Sri Lankas. Hier wächst eine besonders begehrte Zimtart, die sehr süß und konzentriert ist. In der Nähe von Negombo sieht man sehr viele Kirchen, bei interessanten Ausflügen trifft man auf vielseitige Spuren der niederländischen Kolonialzeit. Keine andere Region in Sri Lanka spiegelt die Sehnsüchte der Urlauber so wider wie der Küstenabschnitt zwischen Colombo und Hambantota. Diese ist voller fremder Gerüche, ein lebhaftes Gebiet, aus dem Palmen, weiße Tempel und immer wieder das Meer hervorschimmern. Ochsenkarren beladen mit Nüssen oder Faserstricken aus den Kokosplantagen halten den Verkehr auf und Mönche gehen ihren Gedanken beim Spaziergang unter Palmen nach.

Beruwala, Alutgama und Bentota sind zu einem Straßendorf zusammengewachsen, in dem der Tourismus die zentrale Rolle spielt. Keine andere Siedlung auf Sri Lanka hat eine längere muslimische Tradition. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Fischmarkt, auf dem es allerdings recht deftig zugeht.