Phuket – Die Perle von Andaman

 

Phuket ist die größte Insel von Thailand und etwa so groß wie Singapur. Phuket liegt 867 Kilometer südlich von Bangkok, der Inseltraum wird umschmeichelt von den sanften Wellen des Andamanischen Meeres im Indischen Ozean.

Phuket ist 50km lang und 22km breit. Knapp 7% der Insel sind von Urwald bedeckt und stehen unter Naturschutz. Gut ein Dutzend Badestrände und zahlreiche wunderschöne Buchten erstrecken sich über die gesamte Westküste, dahinter liegt ein bewaldeter Höhenzug. Mal sind sie unendlich lang, mal als sandige Buchten von hohen Granitfelsen flankiert. Die zwei bis drei Kilometer langen Hauptstrände von Patong, Karon und Kata verkraften spielend die zahlreichen Gäste und bieten noch immer ruhige Abschnitte. Besonders schön sind die etwa abgelegenen Strände Nai Thon Noi und Hin Kruai im Norden der Insel.

Man sollte die Urlaubsaktivitäten aber nicht nur auf die Strände beschränken. Das Hinterland und die Provinzhauptstadt Phuket-Town sind einen Besuch wert. In den Neubaugebieten gibt es moderne Einkaufszentren, Banken, Airlines und Reisebüros, die hervorragenden Restaurants zu besuchen lohnt sich ebenfalls. Freunde des umweltverträglichen Reisens finden mittlerweile Angebote in der ganzen Region. Wanderpfade führen durch die reiche Flora des Khao Phra Thaew-Naturschutzgebietes. Hier befindet sich auch das einzigartige „Gibbon Rehabilitation Project“. Aus der Gefangenschaft entlassene Gibbons werden auf das Überleben im Dschungel vorbereitet.

Vor Phuket liegen viele kleine Inseln, die mit Ausflugsbooten erreichbar sind. Die beiden Schwesterinseln Ko Phi Phi Don und Ko Phi Phi Le gehören nach allgemeiner Überzeugung zu den schönsten Flecken der Erde. Im glasklaren Wasser der Buchten, das in allen Blauschattierungen schimmert, kann man die Korallen vom Boot aus betrachten. Während Ko Phi Phi Don über gute Hotels und Bungalows verfügt, ist die Schwesterinsel unbewohnt. Auf der Inselgruppe der Similan Islands finden Sandsammler den weißesten Sand der Welt.