Belgien – Land der europäischen Hauptstadt und des Genusses

 

Belgien grenzt im Süden an Frankreich, im Osten an Deutschland und Luxemburg und im Norden an die Niederlande. Die Landschaft von Belgien kann als abwechslungsreich beschrieben werden und reicht vom gebirgigen Waldgebiet der Ardennen mit Schluchten und Flüssen im Südosten über ausgedehnte Hügellandschaften bis zu den flachen, von Kanälen durchzogenen Polder-Landstrichen im Norden. An der Nordseeküste gibt es Sandstrände, die sich über 60 km lang hinziehen.

Im Herzen von Belgien liegt Brüssel, die europäische Metropole und Hauptstadt Flanderns - polyglott und multikulti. Flandern mit seinen schmucken mittelalterlichen Städten erstreckt sich von der limburgischen Heidelandschaft bei Houthalen und den längst geschlossenen Kohlegruben nördlich von Genk über das hügelige Brabant zu den grünen Poldern nahe der Nordsee. Der belgische Süden ist von Schwerindustrie geprägt, die Region Wallonien mit den einst blühenden Zentren der Schwerindustrie Charleroi und Liège. Entlang der Grenze zum südlichen Nachbarn Frankreich dehnen sich die bewaldeten Ardennen mit beschaulichen Wallfahrtsorten wie Andenne und St. Hubert und einst mächtigen Festungen wie La Roche und Rochefort aus.

Seit 1993 ist Belgien ein föderativer Bundesstaat mit drei autonomen Regionen Flandern, Wallonien und die Hauptstadt Brüssel, die eigene Regierungen und Parlamente haben; außerdem gibt es für jede Gemeinschaft (flämisch, französisch und deutschsprachig) einen Rat, der sich um soziale und kulturelle Belange kümmert. 60 Prozent der Bevölkerung sprechen Niederländisch (Flämisch), 40 Prozent Französisch und weniger als 1 Prozent Deutsch (vorwiegend in der Region Eupen).