Amrum - Die kleine Friesin

 

Amrum ist mit 20,46 Quadratkilometern die kleinste der drei nordfriesischen Geestkerninseln neben Sylt und Föhr, versprüht aber mindestens ebensoviel Charme wie die beiden großen Schwestern. Das finden nicht nur die knapp 2.200 Bewohner, sondern auch Tausende von Urlauber, die jedes Jahr besonders im Sommer auf die Insel pilgern.

Landschaftlich verspricht Amrum alles, was einem Nordseeliebhaber das Herz höher schlagen lässt. Der Osten Amrums grenzt an das Wattenmeer, das zu Wattwanderungen und Vogelbeobachtung einlädt und stellenweise zum Naturschutzgebiet erklärt ist. Im Westen brandet die Nordsee an den über zehn Quadratkilometer breiten Kniepsand, einen der breitesten Sandstrände Nordeuropas. Leuchtende Wanderdünen stoßen in Amrums Mitte auf dunkle Wald- und Heideflächen und präsentieren ein beeindruckendes Panorama mit bis zu 32 Meter hohen Dünen.

Die wilde Landschaft Amrums, die es zu durchwandern gilt, steht im Kontrast zur Ruhe und Beschaulichkeit, die man in den traditionellen Dörfern der Friesen findet. Diese Ruhe wird nur ab und zu vom fröhlichen Kinderlärm am Strand und natürlich von den Vögeln, die den weiten Himmel Amrums prägen, durchbrochen. Spaß und Abwechslung findet man nicht nur als Kind am Strand, Surfen und Schwimmen verlocken hier zu einem schönen Sommer.

Am südlichen Ende Anrums befindet sich Wittdün, der jüngste Ort der Insel mit dem Fährhafen, über den Amrum zu erreichen ist. Kleine Pensionen und Ferienwohnungen sowie zahllose charmante Friesenstuben findet man außerdem in den alten Inseldörfern Nebel, Norddorf und Süddorf. In Nebel lädt eine alte Windmühle zum Verweilen ein, und wer Amrum aus der Ferne beobachten möchte, der kann bei Ebbe die Nachbarinsel Föhr durch eine Wattwanderung erreichen um einen wehmütigen Blick zurück nach Amrum zu werfen.


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