Pfaffenwinkel - Winterglück zwischen Wieskirche und Kochelsee

 

Herrliche Barock-Kirchen und prachtvolle Klöster haben dem Pfaffenwinkel seinen Namen gegeben. Wenn der erste Schnee gefallen ist und weiße Hauben die Zwiebelturmspitzen bedecken, zeigt sich die Region des Pfaffenwinkels im bayrischen Alpenvorland von ihrer besonders malerischen Seite.

Christmette in der „Wies“, wie die Wieskirche von den Einheimischen genannt wird, ist immer ein ganze besonderes, stimmungsvolles Erlebnis. Die Pracht des Rokoko, die dieses Gotteshaus zu einer der schönsten Kirchen der Welt macht, sorgt dafür, dass die Gläubigen von nah und fern kommen. Für alle, die es nur romantisch lieben, sind die Weihnachtszeit und der Advent, der hier die „staade“, die leise Zeit genannt wird, genau der richtige Zeitpunkt für eine Reise in den Pfaffenwinkel. Wer sich darüber hinaus noch für Kunstschätze begeistern kann, für den ist der Pfaffenwinkel, der sich zwischen den Flüssen Lech, Ammer und Loisach und vom Südende des Ammersees und des Starnberger Sees bis zu den Ammergauer Bergen erstreckt, die ideale Urlaubslandschaft schlechthin.

Barocke Kirchen, Kapellen und prächtige Klöster, die hier so eng beieinander liegen wie sonst kaum irgendwo, haben dem Pfaffenwinkel seinen Namen gegeben. Und wer möchte, kann schon in Weilheim, der „Hauptstadt“ des Pfaffenwinkels, mit der Kultur-Tour beginnen: Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, von 1624-28 erbaut, ist eine der ersten Barock-Kirchen auf deutschem Boden überhaupt, auch das Deckenbild von E. Greither gehört zu den ältesten im Land. Der schwere Stuck und die Deckenbilder von Hans Georg Asam in der Barockkirche von Benediktbeuern, die Wallfahrtskirche Hohenpeißenberg, das jubelnde Rokoko im ehemaligen Augustinerstift in Rottenbuch, die großartige Klosterkirche von Ettal, es ist nahezu unmöglich, alle Schätze der Region des Pfaffenwinkels aufzuzählen.

Der Pfaffenwinkel ist auch noch reich an Wanderwegen. Kreuz und quer durch das malerische Ferienland durchzieht ein Netz von gut markierten Wegen, darunter auch der bekannte Fernwanderweg „König-Ludwig-Weg“ und der „Prälatenweg“.