Kreta - Das Wunder Griechenlands

 

Herrliche Badestrände, sagenhafte Paläste, stille Klöster und einsame Hochebenen. Das ist Kreta. Die größte griechische Insel ist auch eine der reizvollsten im ganzen Mittelmeer.

Blutrünstigen Geschichten kann man auf Kreta lauschen, während man gemütlich zwischen antiken Säulen bummelt. Denn auf Kreta trieb das sagenhafte Monster Minotaurus im Labyrinth sein Unwesen, mit Stierkopf und Menschenleib. Jedes Jahr mussten ihm sieben Jungfrauen und Jünglinge geopfert werden, bis der edle Theseus dem furchtbaren Treiben ein Ende machte. Mit dem Faden der Ariadne fand der Held auch wieder aus dem dunklen Verlies heraus.

Wer den minoischen Palast von Knossos unweit der Inselhauptstadt Irãklion besichtigt (und jeder tut das, denn es ist ein absolutes Muss für Kreta-Urlauber), für den werden alte griechische Mythen so lebendig, als sei alles erst gestern passiert. Auch in Festos im Zentrum der fruchtbaren Messarã-Ebene gelegen und in Mãlia, dem bekannten Badeort an der Nordküste, sind Ruinen minoischer Paläste zu besichtigen. An der Küstenstrasse bei Agios Nikolaos wurde gleich eine ganze antike Stadt ausgegraben: Gournia. Die Grundmauern einiger 3500 Jahre alter Häuser sind bis heute gut erhalten.

Auf Kreta gibt es Geschichte auf Schritt und Tritt, doch wegen der Historie allein würden wohl kaum Hunderttausende Urlauber auf die größte Insel Griechenlands fliegen. Neben der besonderen Landschaft sind es besonders die herrlichen Strände, die Kreta für die Gäste aus dem Norden so attraktiv machen. Ab Mai kann aufgrund der Witterung der Badespaß beginnen. Wer keine belebten Touristenstädte bevorzugt, der sollte in die alte Inselhauptstadt von Kreta, Chaniã, fliehen, da ist es etwas ruhiger, an der Südküste bei Mãtala oder Loutro ist es richtig ruhig, allerdings muss man hier Einbußen an Komfort und Unterhaltung in Kauf nehmen.

Wer nur faulenzen will, der verpass auf Kreta viel. Die Museen von Irãklion (besonders das Archäologische Museum mit Kostbarkeiten aus der minoischen Welt und das Ikonenmuseum in der Kirche Agia Ekaterini) lohnen einen Besuch. Frühes Aufstehen auf Kreta lohnt sich ebenfalls, wie z.B. für die fünfstündige Wanderung durch die atemberaubende Samariã-Schlucht im Südwesten bei Agia Roumeli.

Urlaub Kreta