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Wenn laue Frühlingslüftchen über die Piazza Navona, die Spanische Treppe und über den Petersplatz streichen, ist die schönste Zeit für eine Reise an die Ufer des Tibers in Rom gekommen. Hier kann man unvergleichliche Zeugnisse antiker Baukunst bewundern. Oder einfach nur Rom genießen, sich amüsieren, flanieren. Das macht diese Stadt so einzigartig: Die Mischung aus der großen Vergangenheit und pulsierendem Leben. Rom ist am schönsten, wenn eine seidenweiche, laue Brise vom Süden her über die ewige Stadt streicht, wenn auf der spanischen Treppe unterhalb der doppeltürmigen Kirche Trinita dei Monti sich bunte Völkchen aus aller Herren Länder versammeln und die Kellner zum Auftakt der Freiluftsaison fleißig Stühle ins Freie vor die Cafes stellen. Wer das erste Mal Rom besucht, der sollte es nicht versäumen, einen Spaziergang von der Piazza del Popolo hinauf zum Monte Pincio zu machen. Von der Aussichtsterrasse bietet sich ein atemberaubender Blick über die Dächer von Rom. Ein Panorama, dass sogar viele Einheimische fasziniert, dass sie am Abend für einige Minuten heraufkommen, um sich am Anblick der im Sonnenuntergang leuchtenden barocken Kuppeln von Rom zu berauschen. Alle Wege führen nach Rom, heißt es. Doch wo anfangen in einer Stadt, wo mehr als die Hälfte aller Gebäude auf der Unesco-Liste des Kulturerbes der Menschheit stehen? Das Kolosseum ist das gewaltigste Wahrzeichen der Stadt, das im Jahr 72 n. Chr. erbaut wurde und mit gewaltigen Programmen das Volk mit Spielen unterhalten sollte. Ganz in der Nähe steht der einst prachtvolle, aber mittlerweile vom Smog angefressene Konstantinsbogen. |
Kaum irgendwo sonst auf der Welt spiegelt sich die Größe des römischen Weltreiches noch heute so spürbar wieder wie auf dem Forum Romanum. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten zählen hier der Tempel der Dioskuren und der Titusbogen. Ebenso die von Michelangelo entworfene, 45 Meter hohe Kuppel des Petersdoms muss der Rom-Besucher gesehen haben. Die berühmteste Kirche der Christenheit wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert über dem Grab des heiligen Petrus im Rom erbaut. Von der Kuppel aus bietet sich ein überwältigender Blick, der fast so beeindruckend ist die Kunstschätze in den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle. Antipasti mit |