Wien – Die Donau-Stadt wiegt sich im Walzer-Takt

 

Unsterbliche Melodien wie der „Donauwalzer“ machten ihn zum ersten Superstar der Unterhaltungsmusik: Vor mehr als 100 Jahren starb in Wien der gefeierte Walzerkönig Johann Strauß. „Donau so blau, so blau so blau…“. Ein Welthit im ¾-Takt. Und er hat seinen Komponisten zum Superstar gemacht. Tausende Besucher pilgern jeden Tag zum vergoldeten Johann-Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark. Als es eingeweiht wurde, spielten die Wiener Philharmoniker natürlich den Donauwalzer, der mittlerweile fast so etwas wie die inoffizielle Hymne der Alpenrepublik geworden war.

Wer auf den Spuren des Komponisten wandeln will und den berühmten Schmäh erleben möchte, findet in Wien einen unverwechselbaren Mix aus k.u. k. Nostalgie, viel altem Glanz, dem Wiener Schmäh und der hektischen Betriebsamkeit einer modernen Großstadt. Das Schöne an Wien: Die „Innere Stadt“ mit den wichtigsten Attraktionen breitet sich (umgeben von der Ringstraße und durchzogen von der kunterbunten, belebten Achse der Kärntner Straße) auf einem Areal aus, das kaum einen Kilometer Durchmesser hat. Wien ist also leicht zu Fuß zu erobern!

Welchen Weg man auch nimmt, irgendwann steht man plötzlich vor dem mächtigen Stephansdom, neben dem Riesenrad im Prater eines der vielbewunderten Wahrzeichen Wiens. Von der Türmerstube hat man übrigens einen wunderbaren Blick auf das Dächermeer und das „Gasslwerk“, wie die Wiener das Gewirr der mittelalterlichen Sträßchen rund um den Dom nennen. Nur ein kurzer Spaziergang und schon steht man vor der Kulisse der Hofburg, bis 1918 die Residenz der Kaiser. Besichtigen kann man nur einen kleinen Teil dieser gewaltigen Anlage mit ihren ineinander verschachtelten Trakten, aber ein einmaliges Erlebnis ist die Visite im einstigen Herzen der Donaumonarchie allemal.

Mit Bus und Straßenbahn lassen sich gut die anderen Highlights entdecken: Belvedere, das einstige Lustschloss von Prinz Eugen mit seinem traumhaften Park, das bizarre Hundertwasser-Haus, Wiens berühmter Vergnügungspark – der Prater – und natürlich Schloss Schönbrunn, das „österreichische Versailles“ mit all seinen prachtvollen Räumen und dem ebenfalls großartigem Park.

 

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