Engadin – Schneeferien auf dem Sonnenbalkon der Schweiz

 

Mehr als 320 Tage im Jahr scheint in St. Moritz die Sonne. Das ist Schweizer Rekord! Freuen Sie sich also auf ein weißes Paradies im Engadin unter strahlend blauem Himmel.

Was haben Caroline von Monaco und Steffi Graf gemeinsam? Was verbindet Eliette von Karajan mit Shari Belafonte? Nun, alle vier Damen haben sich im Skigebiet Corviglia bei St. Moritz im Engadin schon auf den – pardon! – Allerwertesten gesetzt... Anfang Februar, wenn die Sonne schon wieder mehr Kraft hat, geben sich die Reichen und Schönen in dieser Welt in der trockenen Champagnerluft von St. Moritz ein Stelldichein. Doch mittlerweile gibt es fürs Engadin preiswerte Angebote.

Wer vom österreichischen Landeck innaufwärts fährt, kommt über reizvolle Ferienorte wie Strada und Ramosch nach Scuol, dem Hauptort des Unterengadin. Zusammen mit Bad Tarasp und Vulpera bildet Scuol ein vielbesuchtes Heilbad, in dem 25 gesunde Quellen sprudeln. Auf Skifahrer wartet hier die längste Abfahrt des Engadin: Mehr als zehn Kilometer geht’s auf der Traumpiste vom Piz Champatsch hinunter nach Scuol oder nach Sent. Auch der malerische 400-Seelen-Ort Ftan ist an den Skizirkus von Scuol angeschlossen.

„Schmuckkästchen des Engadin“ wird das Dorf Guarda gern genannt, das einige Kilometer innaufwärts liegt. Ein gepflasterter Dorfplatz, Sgraffito-Malereien an den mächtigen alten Häusern – für den Besuch sollte man unbedingt ein bisschen Zeit einplanen.

Über Susch und Zernez kommt man schließlich zur Eingangspforte des Oberengadin – in den kleinen Ort S-Chanf, gefolgt von Zuos, einem der besterhaltenen Engadiner Dörfer. Schließlich taucht Samedan auf, der Hauptort des 32 Kilometer langen Hochtales. In Samedan gibt es einige bemerkenswerte Engadiner Patrizierhäuser.

Im Oberengadin garantiert Langlaufspaß auf 350 Kilometer gespurten Loipen. Viele davon befinden sich in der Nähe von Pontresina (1800 Meter). Zu den reizvollsten Zielen gehört das knapp acht Kilometer lange, malerische „Val Roseg“, das man auch mit dem Pferdeschlitten erreicht. Durch verschneite Arven- und Lärchenwälder führen Weg und Loipe bis zum Restaurant „Roseg-Gletscher“, das für seine deftige Engadiner Kost berühmt ist.