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Andalusien ist ein Sonnengarant. Doch trocknet die Sonne mangels Wasservorräten ganze Landstriche aus. Man lässt sich aber nicht unterkriegen, positives Denken, Fröhlichkeit und Stolz zeichnet die Menschen aus. „Andalucía es diferente“ (Andalusien ist anders) beschreibt die Tourismuswerbung nach einem traditionellen Slogan den Landstrich. Das ist keine Übertreibung. Das Land der Sonne im Süden Spaniens unterscheidet sich tatsächlich von jedem anderen Land in Europa. Andalusien ist einzigartig, geheimnisvoll und wunderschön sowie ein stolzes Land voller Kultur und Geschichte. Schon die Römer schätzten die Licht- und Sonnenverhältnisse und sandten ihre besten Weinbauern in das Land der Lichter. Den Moslems gefiel Andalusien so gut, dass sie siebenhundert Jahre lang in Frieden mit Juden und Christen in nachbarschaftlicher Stimmung zusammenlebten. In dieser Epoche wurden die schönsten Denkmäler Spaniens wie die Kalifenmoschee „Mezquita“ in Córdoba, die Burg von Alhambra in Granada und in Sevilla die weltdrittgrößte Kathedrale und das Minarette „Giralda“ erschaffen. Es gibt unzählige schöne architektonische Bauten und Plätze sowie eindrucksvolle Gassen in den weißen Dörfern. Vor allem in den Monaten März bis Juni scheint man in Andalusien im Paradies angekommen zu sein. Ein zarter Blütengeruch durchströmt die Luft in den Dörfern, das Licht ist klar und die Temperaturen wunderbar angenehm. Der Frühling sorgt für eine üppige Blütenpracht. |
Selbst wer zwei Wochen Zeit für Andalusien mitbringt, wird nur die wichtigsten Attraktionen sehen können. La Perla „Jerez de la Frontera“ liegt nicht weit von der Küste entfernt und ist Pflicht für jeden Besucher. Von hier stammt der weltberühmte Sherry, es gibt die schönsten Pferdemärkte und die meisten Stiere zu sehen. Eine Fahrt ins Geratewohl quer durchs Land ist für Touristen ohne Anspruch auf Unterhaltung rund um die Uhr genau das Richtige. Das Licht an den andalusischen Stränden ist unverwechselbar. In Zahara de los Atunes, dem Fischerdorf mit seinem kilometerlangen Strand ist die Strömung ideal für Surfer. Wer es ein wenig belebter wünscht, fährt nach Conil, einem kleinen andalusischen Küstenstädtchen mit einem weitläufigen feinsandigen Strand, der an sonnigen Wintertagen Tagen menschenleer ist. |