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Romantische Buchten, schroffe Felsen und breite Sandstrände. Das ist Costa Brava, die „wilde Küste“. Hier im Süden in Spanien findet man selbst in verregneten Sommern das Paradies. Und sogar im Herbst lockt hier an der Costa Brava in der Sonnenecke von Katalonien das tiefblaue Meer noch zum Baden… Manchmal könnte man sich an der Fülle des Lichts glatt berauschen. Vor allem dann, wenn der Tramontana, dieser kalte Wind aus dem Norden, den Himmel reingewaschen hat. An solchen Tagen versteht man auch, warum viele große Maler immer wieder aufs Neue von der Costa Brava fasziniert waren: Salvador Dali, der in Figueras geboren wurde und sich dort selbst mit dem Museum Teatro Museu Dali ein Denkmal setzte. Pablo Picasso, der in Cadaques den kubistischen Malstil mitentwickelte. Oder Marc Chagall, für den Tossa de Mar das „blaue Paradies“ war. |
Die Costa Brava, die „wilde Küste“ ganz im Nordosten der Iberischen Halbinsel, ist also auch eine „Küste des Lichts“. Und ein wahres Sonnenparadies. Wenn nicht gerade jener kühle Tramontana weht, herrscht an der Costa Brava bis weit in den September herrliches Badewetter. Vor allem der Abschnitt zwischen der Bucht von Roses im Norden und Blanes im Süden mit seinen tollen Stränden hat sich zum belebten Touristenzentrum entwickelt. Äußerst turbulent geht es dabei an der Costa Brava im Küstenabschnitt zwischen Platja d´Aro und Lloret de Mar zu. Große Hotels säumen die breiten Strände, die Strandkneipen locken mit Wiener Schnitzel und in den Diskos dröhnt es zur Freude der Jugend bis in den frühen Morgen. Aber es geht es geruhsamer. Einige Küstenabschnitte an der Costa Brava haben sich ihren ursprünglichen Charme bewahren können. Zum Beispiel die schmalen Strände von Portbou, Port de Llancá im Norden und Calella de Palafrugell im mittleren Küstenabschnitt der Costa Brava. Die Buchten bei Begur gehören des glasklaren Wassers wegen zu den schönsten an der ganzen Costa Brava. |