Malaga - Facettenreiche Stadt Picassos

 

Was haben Pablo Picasso und Antonio Banderas gemeinsam? Beide stammen aus dem Zentrum der südspanischen Costa del Sol, Malaga. Und so unterschiedlich diese Stars sind, so vielseitig ist auch deren Heimatstadt.

Die Costa des Sol – für die meisten Besucher ist Spaniens Sonnenküste gleichbedeutend mit den Hotelanlagen und endlosen Stränden von Torremolinos oder Marbella. Von Malaga sehen sie meist nur den imposanten Flughafen, die beeindruckende arabische Architektur und die spanische Gastfreundschaft der Geburtsstadt von Banderas und Picasso entgeht ihnen aber. Schade für die vielen Touristen, die sich nicht weiter mit der Stadt beschäftigen, gut aber für die, die sich für Malaga entschieden haben, denn so kann man die herrliche Stadt fast allein unter Spaniern genießen.

Zentrum des pulsierenden Lebens im Malaga ist der „Plaza de la Merced“, vom Berg Gibralfaro hat man, so heißt es, die beste Aussicht über die Stadt. Gleichzeitig gibt es hier noch die Festung Alcazaba, ein beeindruckendes maurisches Bauwerk, von dem man aus die Stierkampfarena, die sagenhafte Kathedrale von Malaga und die Costa del Sol sehen als auch den warmen, über das Meer getragene Sahara-Wind genießen kann. Der Abstieg erfolgt über die von Malagas Star-Architekt Guerrero Strachan entworfene, prachtvolle und üppig grüne Jardines de Puerta Oscura.

Was zu einem Malaga-Besuch mit seinem unübersichtlichen Zentrum gehören sollte ist ein Besuch seines Museums, welches neben den vielen Gemälden des Meisters vor allem mit seinen über hundert Zeichnungen überzeugt. Wer sich keinen Picasso als Malaga-Mitbringsel leisten kann, hat die Gelegenheit in den unzähligen Gassen Malagas mit den vielen Shops fündig zu werden. Wer lieber ausgefallenere Dinge mag, der ist auf dem Mercado de Atarazanas richtig, einem Markt für alles, was schräg und nicht überall erhältlich ist.