Bahamas – Individuelle Inseln ergeben das Paradies

 

Abaco, Bimini, Eleuthera oder Inagua sind exotische Namen, bei denen man sich fragt, wo diese auf der Weltkarte anzusiedeln sind. Diese Bezeichnungen gehören zu den touristisch noch wenig erschlossenen Inseln der Bahamas, den sogenannten „Out Islands“. Insgesamt gibt es mehr als 700 Inseln und Inselchen, doch nur 30 sind bewohnt, von denen 13 als touristische Paradiese gelten.

Besucher, die unberührte Natur, menschenleere Strände und totale Ruhe und Entspannung wollen, werden sich auf den Bahamas wohl fühlen. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein und einige Hotels vergeben nicht einmal Zimmerschlüssel. Die Einheimischen heißen die Touristen mit großer Herzlichkeit willkommen, sodass sie sich wie zu Hause fühlen. Unter den Bahamesen sind die Inseln daher auch als „Family Islands“ bekannt.

Zu den Attraktionen der Bahamas gehören die rosafarbenen Strände von Harbour Island und Eleuthera, die hervorragenden Fischfangmöglichkeiten vor Bimini, der Land- und Meeresnationalpark von Exuma, Tauchen und Schnorcheln entlang des drittgrößten Riffs der Welt vor Andros und das fantastische Segelrevier um Abaco.

Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Das britische und einheimische Erbe schlägt sich in der Architektur nieder, in zahlreichen Ortschaften findet man kleine Schindelhäuser in den traditionellen Pastellfarben, die von farbenprächtigen Gärten umrahmt sind. Weiß gestrichene Kirchen mit bunten Fensterrahmen bilden das dörfliche Zentrum. Hier herrscht Idylle pur. In den klaren, sauberen Gewässern, die in sämtlichen Blau- und Grünschattierungen leuchten, kann der Gast alle Arten von Wassersport betreiben.

Auf den nördlichsten Inseln bestimmen große Pinienhaine und Mangrovensümpfe die Landschaft, während Kakteen und Palmen eher im Süden vertreten sind. Seltene und fast ausgestorbene Vögel leben auf den Bahamas wie der Bahamas-Papagei oder Seeschwalbe. Inagua ist die Heimat von über 60.000 Flamingos. Bis zu 1,80m lange Echsen findet man auf Exuma. Unter Wasser ziehen Engelsfische, Barracudas, Zackenbarsche und viele andere Meeresbewohner ihre Bahnen, während auf dem Wasser spielen Delfine. Die unzähligen bizarren Korallenriffs bilden eine beeindruckende Szenerie. Als besondere Attraktion für Taucher gelten die Blue Holes. Süßwasserquellen im Meer, die von steilen Wänden umgeben sind, sprudeln aus einer Tiefe von bis zu 60 Metern an die Wasseroberfläche.