Matratzen

 

„Wie man sich bettet, so liegt man“. Dieser alte Spruch sagt im Prinzip schon aus, wie wichtig eine gute Matratze ist. Vor allem, wenn man dazu noch bedenkt, dass man auf ihr ein Drittel seines Lebens verbringt. Dieses sollte klarmachen, dass bei einer Matratze nicht der Preis, sondern Qualität und persönliche Vorlieben den Ausschlag geben sollten. Berücksichtigung sollten außerdem das eigene Gewicht und Schlafgewohnheiten, wie zum Beispiel, ob man Seitenschläfer ist sowie gesundheitliche Aspekte, wie Bandscheibenprobleme, finden.

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Typen. Einer der Bekanntesten ist wohl die Federkernmatratze, wobei bei diesem Typ Matratze in Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen unterschieden wird. Die Federkernmatratze ist robust und preiswert, bietet aber keine gute Punktelastizität.

Latexmatratzen bestehen aus einer Art Naturgummi. Dieser Kern ist ummantelt von einem Drell-, Frottee-, Veloursbezug oder (Doppeltuch-) Jerseybezug, der seinerseits mit Schafwolle, Baumwolle, PE-Vlies, Viskose, Wildseide oder anderen Materialien versteppt wird. Sie zeichnen sich besonders durch ihre gute Körperanpassung und Punktelastizität aus. Auch sind sie wenig anfällig für Milbenbefall. Sie sind allerdings etwas schwerer als Federkernmatratzen und dadurch unhandlicher und bedürfen einer regelmäßigen Raumlüftung.

 

Schaumstoffmatratzen sind eine weitere Möglichkeit. Sie hatten lange Zeit einen wohl zu recht schlechten Ruf, durch Neuentwicklungen hat sich dies aber geändert. So gibt es statt Billigware mittlerweile auch welche mit einem PUR-Kaltschaum/Visco- Kern. Bei entsprechender Qualität, das heißt ab einem Raumgewicht von circa 40, besitzt dieser Typ ähnlich gute Eigenschaften wie die Latexmatratze. Ein Nachteil ist aber das Brandrisiko ohne feuerhemmende Zusatzstoffe oder einen schwerentflammbarem Überzug.

Wasserbetten werden als angenehm empfunden, aber haben Nachteile durch Heizkosten und Wartung sowie Immobilität, etwa bei Umzügen.

Als Futonmatratzen werden hierzulande meist dünne harte Matratzen bezeichnet, welche sich aber bisher nicht durchsetzen konnten. Ein Nachteil ist, dass die Matratze auf dem Boden liegt und die Raumluft nur oberhalb der Matratze zirkulieren kann.