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Die Weinherstellung ist eine diffizile Angelegenheit. Die Herstellung von rotem oder weißen Wein unterscheidet sich daher im Prozedere.
Dort verbleibt der Wein einige Tage. Wenn das Abstechen erfolgt ist und sich die Hefe am Boden des Fasses gesammelt hat, wird diese entfernt. Nun kommt der Zeitpunkt, den Jungwein ein halbes Jahr in einem Stahltank oder Fass zu lagern. Im Anschluss erfolgen einige Umbettungen, bis er in die Barriquefässer kommt, wo er mehrere Jahre verbleiben kann. Dies ist der Moment der Weinherstellung, an dem der Einfluss des Menschen keinen Einfluß mehr auf die Entwicklung des Weins hat. Der Wein entwickelt wie von selbst seinen individuellen Charakter.
Die Weinherstellung bei Rotwein verläuft natürlich ganz ähnlich. Nur sind die einzelnen Schritte in einer anderen Abfolge etwas anders. Gegoren wird hier nicht der Most, sondern die Maische. Eine Notwendigkeit, da der Farbstoff in der Schale der roten Trauben durch den Gärungsprozess gelöst werden muss. Die dritte Weinsorte, der Roséwein , ähnelt in der Weinherstellung dem Weißwein! Weinherstellung besteht aus so vielen einzelnen Schritten, dass ein Weinbauer rein theoretisch genügend Möglichkeiten hätte, die frische Flüssigkeit zu manipulieren. So wurden in den 1980er Jahren auch Frostschutzmittel in verscheidenen Weinsorten gefunden. Dies führte damals zu einem Skandal in der Geschichte der Weinherstellung. Eine spezielle Sorte Wein ist der Champagner, aus der französischen Champagner-Hochburg Reims kommt zum Beispiel der Demoiselle Champagner. |
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