Die Xbox ist eine von Microsoft entwickelte Spielkonsole, die größtenteils auf leicht modifizierten PC-Komponenten basiert. Die Xbox gehört zur selben Konsolengeneration wie die PlayStation 2, der Nintendo GameCube und der Sega Dreamcast.
Obgleich ihres großen Erfolgs, besonders auf dem amerikanischen Markt, gibt es unter eingefleischten Fans der Xbox auch hier ein paar Punkte, die auf den ersten Blick verbesserungswürdig erscheinen. So ist es nicht möglich, Sicherungskopien und Importspiele auf der Xbox abzuspielen. Hierbei ist es notwendig, einen speziellen Modchip einbauen zu lassen. Ein Modchip ist eine elektronische Schaltung, die dazu dient, den Kopierschutz von Spielkonsolen zu umgehen. Viele Modchips bestehen aus lediglich einem einzigen integrierten Schaltkreis, umgangssprachlich Chip. Die Bezeichnung Modchip ergibt sich aus Mod (kurz für Modifikation) und Chip.
Wenn man einen Modchip in die Xbox einbaut, kann sie dann Sicherungskopien oder Import-Spiele abspielen. Die meisten Modchips werden mit Hilfe kurzer Drähte mit der Platine verbunden. In der Regel müssen zwischen 4 und 25 Punkte auf der Platine der Konsole gelötet werden. Die verwendeten Chips basieren teilweise auf programmierbaren Microcontrollern, neuere Chips greifen immer häufiger auf programmierbare Logikbausteine zurück. Beim Umbau der Xbox bietet der Mod-Chips zusätzlich zu den oben aufgeführten Vorteilen noch den Nutzen einer größeren Festplatte. So kann man auch Festplatten mit über 300GB in der Xbox betreiben und mit einem alternativen Betriebssystem auch Filme in den unterschiedlichsten Formaten anschauen. Außerdem kann man mit dem Betriebssystem Linux die Xbox als vollwertigen PC nutzen.