Druckmaschinen

 

Für die Beschichtung von Bedruckstoffen mit Druckfarben und Lacken werden heutzutage Druckmaschinen verwendet.

Die ersten Druckpressen nannte man Tiegeldruckmaschinen. Die ersten vollautomatischen Maschinen hießen "Heidelberger Tiegel" oder "Auto Phönix"..
1810 entwickelte Friedrich Koenig die erste mechanisch arbeitende Druckmaschine. Für diese Maschine meldete er unter dem Namen "Schnellpresse" sein Patent an. 1817 gründete er gemeinsam mit Andreas Bauer in Würzburg die Druckmaschinenfabrik Koenig & Bauer", welche bis heute existiert.

Die modernen Offset-Druckmaschinen werden hauptsächlich in Deutschland und Japan produziert.
Die heutigen Maschinen orientieren sich jeweils an dem Druckverfahren. Dabei haben Druckmaschinen für Bedruckstoffe (u. a. Papier, Kartonagen und Kunststoffe) die größte Bedeutung.

 

Bevor der Druckprozess beginnt, gibt es zuerst eine so genannte Druckvorstufe. Dabei werden die Kundendaten für den Druck vorbereitet. Dann erfolgt die Farbseparation in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) und die Daten werden im RIP gerastert.
Für jede Druckfarbe wird bei dem üblichen Druckverfahren eine Druckplatte belichtet. Bei den modernen Druckverfahren für den Offsetdruck werden das Computer to Plate (CtP) Verfahren und Laserverfahren (Direct Imaging) angewendet.
Es gibt 2 Hauptdruckverfahren: druckformgebunden (Offset-, Sieb-, Hoch- und Tiefdruck) und druckformlos (Digitaldruck mit Trocken- oder Flüssigtonern, Ink Jet). Außerdem gibt es die Unterscheidung zwischen Bogen- und Rollendruck sowie der Formatklasse.